(openPR) Der kalifornische Safthersteller POM Wonderful hat die amerikanische Getränke-Werbung um eine sehenswerte Idee bereichert. Jenseits der klassischen Positionierung über die segensreiche Wirkung natürlicher Fruchtsäfte auf Gesundheit und Fitness versuchte man es mit einem ganz neuen Ansatz und überrascht mit der These, dass Granatäpfel auch eine aphrodisierende Wirkung besitzen. Nach Überzeugung von POM finden sich in der Geschichte, der Mythologie und der Kunst immer wieder Hinweise auf den zeitlosen Glauben an die erotisierende Wirkung dieser Frucht.
Nach einem Bericht von adnews-online führt und die erste Episode des historischen Exkurses zurück bis in den Garten Eden. Eva ist zwischen Granatapfel-Bäumen lasziv auf dem Boden drapiert und die Schlange windet sich über ihren nackten Körper. Dazu erklärt uns die Voice-over, dass manche Gelehrten die Meinung vertreten, Eva hätte Adam nicht mit einem normalen Apfel, sondern mit einem rubinroten und Antioxidantreichen Granatapfel verführt. Die Eva im Spot zeigt sich ganz zeitgemäß, denn sie lässt die Frucht am Baum hängen und bevorzugt eine Flasche POM Wonderful. Dargeboten wird dieser Rückblick in die Anfänge menschlichen Seins von der Schauspielerin Sonja Kinski. Die Schlange hat bei ihr eine gewisse Tradition, denn schon Mutter Nastassja Kinski wurde von Kult-Fotograf Richard Avedon mit einer Schlange abgelichtet, Tochter Sonja folgte 2008 mit einem Remake von Michel Comte.
Der zweite Spot präsentiert uns die schwedische Schauspielerin Helena Mattsson als Aphrodite, der dritte Exkurs in die Antike bietet den weiblichen Zuschauern einen ausgiebigen Blick auf den Soap-Schauspieler Erik Fellows, der den Prinz von Persien gibt. Während der Adonis einsam durch die Wüste irrt, verrät uns die Voice-over den historischen Zusammenhang. In der persischen Mythologie haben Kämpfer vor einer Schlacht Granatäpfel gegessen. Sie glaubten, dadurch unverwundbar zu sein und einen Körper zu haben, der so widerstandfähig wie Bronze ist. Diese Annahme ist in der heutigen Zeit sicherlich nicht mehr haltbar, schön anzuschauen ist der antike Kämpfer aber allemal.
Die Spots sind weitgehend in Schwarz/weiß gehalten, lediglich die Produktpräsentation erfolgt in Farbe. Die erotischen Bilder lassen zunächst eine Werbung für Parfum oder Kosmetik vermuten, bevor sie sich als Kampagne für Fruchtsäfte auflösen. Besonders stolz ist man darauf, eine visuelle Ästhetik in bester Kinoqualität zu liefern. Dafür zeichnen Spielfilm-Regisseur Francois Girard und der Oscar-nominierte Kameramann Wally Pfister verantwortlich. Der unter anderem aus Star Treck bekannte Schauspieler Malcolm McDowell rundet die illustre Riege als Sprecher ab.













