(openPR) Was steckt hinter dem Bergriff Aromastoffe und wie beeinflussen diese unsere Nahrungsauswahl?
Wir genießen täglich den vollmundigen Geschmack von reifen Früchten im Fruchtjoghurt. Kaum jemand aber weiß, dass ein Grossteil dieses Geschmacks, nicht von den nur minimal im Joghurt enthaltenen echten Früchten, sondern aus dem Labor stammt. Es gibt mittlerweile über 3200 Aromastoffe und da die Bezeichnung “Aroma“ auf der Zutatenliste vom Gesetzgeber als ausreichend deklariert wurde, erfahren Verbraucher auch nichts über Art oder Anzahl der im Lebensmittel enthaltenen Aromastoffen.
Unklare Bezeichnungen
Natürliche Aromastoffe sind pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Der Begriff „Natürliches Aroma“ sagt jedoch noch nichts über seine Ursprungsquelle aus und der Geschmack lässt ebenfalls kaum Rückschlüsse zu. Mittlerweile zaubern Chemiker schon aus Zedernholzölextrakt Himbeeraroma und aus genmanipulierten Schimmelpilzkulturen kann das Aroma von Nüssen, Pfirsich, Bratapfel, Mango oder Kokosnuss produziert werden.
Naturidentische Aromastoffe sind im chemischen Aufbau identisch mit den natürlichen Aromastoffen, stammen aber aus dem Reagenzglas. So kann Vanillegeschmack synthetisch hergestellt werden und wird dann als „Vanillin“ bezeichnet.
Künstliche Aromastoffe sind neue chemische Kreationen und kommen in der Natur nicht vor. Im Gegensatz zu den anderen gelten diese als Zusatzstoffe und es muss der chemische Name, z.B. „Aroma: Äthylvanillin“, zusätzlich angegeben werden. Derzeit sind in Deutschland 18 dieser künstlichen Aromastoffe zugelassen.
Wird die Qualität vorgetäuscht?
Eine Überdosierung von Aromastoffen ist kaum vorstellbar, da Lebensmittel bei zu hoher Konzentration dieser Stoffe ungenießbar werden würden. Gesundheitlich gelten Aromastoffe somit als unbedenklich. Schließlich kann niemand eine so große Menge damit versetzter Lebensmittel verspeisen, um eine gefährliche Menge dieser Substanzen aufzunehmen.
Aber unsere Geschmacksnerven leiden! Da Aromen einen Geschmack stark intensivieren, empfinden wir diesen Geschmack in Natura dann als sehr fad. Kindern, welche an künstliche Aromen gewöhnt sind, schmeckt Joghurt mit frischen Erdbeeren dann viel zu wenig nach Erdbeeren. Ihre Sensibilität beim Kauen, Riechen und Schmecken wurde verlernt. In vielen Lebensmitteln sind mittlerweile die gleichen künstlichen Gewürze und Aromen, der Geschmack wurde vereinheitlicht. Es kann mit Aromen auch ein qualitativ hochwertiges Produkt vorgetäuscht werden, das es gar nicht gibt. So verwandelten japanische Forscher mit Hilfe von Mikroben und Chemie Schlamm in einen Fleischersatz, den ahnungslose Tester für Kaninchenfleisch hielten.
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