(openPR) Von November 2013 bis zum April 2014 werden zum dritten Mal Studierende des Instituts für Kultur- und Medienmanagement Hamburg mit Mentoren aus Dozenten und Absolventenkreis in Mentoringtandems miteinander arbeiten. Mentoring ist der organisierte Austausch zwischen einer beruflich erfahrenen Person (Mentor) die ihr fachliches Wissen und ihre persönlichen Erfahrungswerte an einen Ratsuchenden (Mentee) weitergibt.
Da Arbeit im Kultursektor besonders von von diesen persönlichen Netzwerken lebt, hat sich der Alumniverein des Instituts für Kultur- und Medienmanagement Hamburg genau dies zur zentralen Aufgabe gemacht. Als Schnittstelle zwischen „alt“ und „jung“ übernimmt der Verein eine Vermittlerrolle zwischen Erfahrung und Erneuerung, Souveränität und Innovationsgeist.
Themen der vergangenen Programmdurchläufe sind u.a. gemeinsame Erarbeitung von beruflichen Strategien, Persönlichkeitsentwicklung, Erstellung einer Bewerbung für eine Intendanz, Aufbau eines Geschäftsmodells, innerbetriebliche Kommunikation und die Arbeit im Team.
Pate und Förderer von nwKm2 ist Herr Prof. Dr. Jürgen Richter. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender mehrerer großer Verlags- und Medienhäuser (u.a. Axel-Springer und Bertelsmann AG) bringt er vielseitige Erfahrungen aus Mentoring-Programmen der Medienwirtschaft mit. Begleitend zu den regelmäßigen Treffen im Tandem finden gemeinsame Veranstaltungen statt. Dort erhalten die rund 28 Teilnehmer/innen ergänzenden Theorieinput und die Möglichkeit sich im größeren Kreis auszutauschen. Mentoring bietet beiden Parteien Erfahrungsaustausch und Selbstreflexion, Kontaktvermittlung und eine detaillierte Einsicht in den beruflichen Alltag einer anderen Person.
Dr. Gabriele Landwehr, Leiterin des Bereichs „Wirtschaft & Stiftungen“ am Goethe Institut Berlin, Mentorin in der 2. Runde des Programms, war von dem Mentoring-Konzept angetan: „Mit dem Mentoring-Programmm des nwKm ist eine sinnvolle und wichtige Begegnung von praxiserfahrenen Kulturmanagern mit dem Nachwuchs im Kulturbereich eingerichtet worden. Zum einen bietet das Programm wichtigen Austausch in einer Berufssparte, der ein Verband und eine Lobby zur Vertretung von Interessen und Rechten fehlt. Zum anderen können sich Mentoren und Mentees mit Erfahrungen und Entwicklungen auseinandersetzen.“
Als Mentoren unterstützten das Programm ehrenamtlich u.a. bereits die nwkm-Mitglieder Alexander Bretz (Design Law Force, Mediadesign Hochschule Berlin), Dr. Andreas Hoffmann (Bucerius Kunst Forum), Johannes Everke (Hamburg Marketing), Yvonne Fietz (conecco UG – Management städtischer Kultur), Sonja Ostendorf-Rupp (ehem. Cincinnati Symphony Orchestra), Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Ruzicka (Hochschule für Musik und Theater Hamburg), Klaus Terbrack (Forum Osnabrück für Kultur & Soziales e.V.) und Ulf Werner (Konzerthaus Berlin) das Programm mit ihrer Fachkompetenz.











