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Regierung soll Radverkehr in den Sattel heben

11.11.201316:43 UhrVereine & Verbände

(openPR) Fahrradverkehr löst viele Probleme. Die AGFK Baden-Württemberg fordert deshalb von CDU/CSU und SPD, mehr Mittel für den Radverkehr im Koalitionsvertrag festzuschreiben.

Mehr Fahrrad- statt Autoverkehr bedeutet gesundere Bürgerinnen und Bürger, schönere Städte und Gemeinden, bessere Luft und weniger Treibhausgase. In einem Brief an die Verhandlungsführer der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD, Dr. Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel, fordert die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) deshalb, dass eine neue Bundesregierung mehr Personal und Geld für den Radverkehr bereitstellt. Sie sollte beispielsweise den Bau von Radschnellwegen parallel zu viel befahrenen Bundesstraßen und Autobahnen fördern. „Beispiele aus den Niederlanden zeigen, dass Pendler dadurch häufiger aufs Fahrrad anstatt ins Auto steigen und die Straßen entlasten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der AGFK-BW und Karlsruher Bürgermeister Michael Obert.
Entscheidend für besseren und mehr Radverkehr ist außerdem die Verknüpfung von Fahrrad, Bus und Bahn. Die AGFK-BW wünscht sich von den Verhandlungsführern deshalb, die Radmitnahme in Bussen und Bahnen – vor allem im Fernverkehr – zu vereinfachen.
Mehr Platz für Fahrräder und gleichzeitig mehr Verkehrssicherheit für alle würde Tempo 30 in Innenstädten bringen. Der Bund solle es Kommunen rechtlich erleichtern, die Höchstgeschwindigkeit auf Hauptverkehrsstraßen auf 30 km/h zu begrenzen, so Michael Obert. Wenn die Autos langsamer fahren, können Fahrradfahrer entlang der Hauptstraßen geführt werden – eine Chance für zusätzliche sichere Radwege auf engem Verkehrsraum.
Neben Geld für Infrastruktur und rechtlichen Änderungen fordert die AGFK-BW außerdem mehr Kommunikationskampagnen. So müssen Bürgerinnen und Bürger besser darüber informiert werden, was die neue Straßenverkehrsordnung für den Radverkehr bedeutet. Vor allem vielen Autofahrern ist noch nicht klar, dass sie sich die Straße nun oftmals mit Radfahrern teilen. „Es wäre hilfreich, wenn der Bund eine bundesweite Informations- und Bewusstseinskampagne finanzieren würde, die ähnlich viele Menschen erreicht wie früher der ,7. Sinn’“, so der AGFK-Vorsitzende Obert.

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