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Staffel-Radtour macht Station an der Frankfurt UAS

11.08.202012:11 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Staffel-Radtour macht Station an der Frankfurt UAS
Staffelstab übergeben: Für die zweite Etappe übernimmt Prof. Dr. Petra K. Schäfer von der Frankfurt
Staffelstab übergeben: Für die zweite Etappe übernimmt Prof. Dr. Petra K. Schäfer von der Frankfurt

(openPR) Vom BMVI geförderte Hochschulen mit Stiftungsprofessur Radverkehr starten Staffel-Radtour, um die aktuelle Situation für Radfahrende zu „erfahren“

Radverkehr hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Um diesen positiven Trend zu unterstützen und bestehende Herausforderungen zu bewältigen, hat das Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Stiftungsprofessuren mit dem Schwerpunkt Radverkehr an insgesamt sieben Hochschulen vergeben. Hierdurch werden Forschung und Lehre zu unterschiedlichen Bereichen des Themas Radverkehr gestärkt. Auch die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) erhält neben der Hochschule Karlsruhe, der Hochschule Rhein-Main, der Bergischen Universität Wuppertal, der Universität Kassel, der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie der Technischen Hochschule Wildau eine Stiftungsprofessur. Als einen ersten gemeinsamen Schritt dazu, veranstalten die Hochschulen mit einer BMVI-Stiftungsprofessur Radverkehr im August und September 2020 unter dem Motto „Radverkehr erfahren“ eine Staffel-Radtour. Die zweite Etappe startete am 10. August 2020 an der Frankfurt UAS.



Beschäftigte der Hochschulen mit einer BMVI-Stiftungsprofessur gehen mit der Staffel-Radtour „vor die Tür“, um mit für den Radverkehr relevanten Akteuren aus Zivilgesellschaft, Planung und Politik (Radfahrende, kommunale Planung und Politik, Fahrradverbände, Zweiradindustrie, Ministeriumsvertreter, etc.) ins Gespräch zu kommen und deren Anforderungen besser zu verstehen. Vor Ort sollen Best Practice-Beispiele und damit die Fortschritte wie auch die weiterhin bestehenden Herausforderungen des Radverkehrs „erfahren“ werden. Die Radtour trägt somit dazu bei, die bereits enge Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung, planerischer Praxis, Verwaltungshandeln und den Anforderungen von Nutzerinnen und Nutzern weiter auszubauen. Im Fokus steht hierbei das Ziel, konkrete Themen und Projektideen für die Arbeit der Radprofessorinnen und -professoren an ihren Institutionen im Bereich Lehre und Forschung zu sammeln.

Um der Vielfalt und Breite der mit dem Radverkehr verbundenen Herausforderungen gerecht werden zu können, wurden die BMVI-Stiftungsprofessuren mit unterschiedlichen Schwerpunkten vergeben. Die, sich hieraus ergebenden, Potenziale lassen sich nur durch einen engen Austausch zwischen den Hochschulen ausschöpfen. Mit der gemeinsamen Planung und Durchführung der Tour können persönliche Kontakte zwischen den Hochschulen mit BMVI-Stiftungsprofessuren ausgebaut und das Bewusstsein für unterschiedliche Perspektiven auf das interdisziplinäre Feld Radverkehr geschärft werden.

Etappe 2 von Frankfurt nach Wiesbaden
Am 10. August 2020 übergab die Hochschule Karlsruhe den Staffelstab an die Frankfurt UAS.

Mittwoch, 12.08.2020: Kennenlernen Frankfurt und Umgebung
Nach Start am House of Logistics and Mobility (HOLM) nahe des Frankfurter Flughafens führt die Fahrradtour die Teilnehmenden zum Regionalpark Rhein Main in Flörsheim. Hier treffen sich die Radfahrenden mit Geschäftsführer Kjell Schmidt sowie mit Politikerinnen und Politikern aus der Region. Im Anschluss führt die Tour nach Rüsselsheim, wo sich die Teilnehmenden mit Stadträtin Marianne Flörsheimer und Franziska Weiser sowie Holger Münch (Projekte: Umweltmobilitätshub, Quarz (Innovationsquartier) und Jürgen Gelis, Sprecher der Rüsselsheimer Stadtwerke, treffen. Der letzte Streckenabschnitt führt nach Eltville zu einem Treffen mit Bürgermeister Patrick Kunkel.

Donnerstag, 13.08.2020: Termin mit HMWEVL und LH Wiesbaden
Der letzte Teil der zweiten Etappe startet am Bahnhof Wiesbaden-Biebrich. Gemeinsam fahren die Teilnehmenden von dort zum Landeshaus, um sich mit Jens Deutschendorf, Staatssekretär am Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVL), Dr. Klaus Dapp, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität (AGNH), sowie mit Stadtrat Andreas Kowol, Dezernat für Umwelt, Grünflächen und Verkehr der Stadt Wiesbaden, zu treffen. Dort findet auch die Staffelübergabe für die nächste Etappe statt: Die Frankfurt UAS überreicht den Staffelstab an die Hochschule Rhein Main.

Durch die neue Stiftungsprofessur kann die Lehre im Bereich des Radverkehrs an der Frankfurt UAS stark ausgebaut werden. Das gilt beispielsweise für die grundständige Lehre in den Bachelor- und Master-Studiengängen, darunter der neue Master-Studiengang „Nachhaltige Mobilität“, der einen Abschluss mit dem Schwerpunkt Radverkehr ermöglicht. Viele dieser Studiengänge bietet die Frankfurt UAS hochschulübergreifend mit anderen hessischen Hochschulen an. Zum anderen wird die Stiftungsprofessur in das Modul „Interdisziplinäres Studium Generale“ integriert, sodass alle Bachelor-Studierenden der Frankfurt UAS davon profitieren. Außerdem soll im Rahmen der Stiftungsprofessur das Weiterbildungsportfolio durch Module zum Thema Radverkehr erweitert werden. Sie ergänzt damit optimal die Gesamtstrategie der Frankfurt UAS und des Landes Hessen.

In Sachen Forschung soll die Stiftungsprofessur auf EU-, Bundes- und Länderebene mit dem bereits existierenden interdisziplinären Forschungsnetzwerk der Frankfurt UAS zusammenarbeiten. Die Stiftungsprofessur wird dabei in das Research Lab for Urban Transport (ReLut) eingebunden, welches an den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik sowie Wirtschaft und Recht angesiedelt ist. Von dieser Einbindung profitiert die neue Professur beim Transfer zu Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie Kommunen als Kontakt für alle Belange des Radverkehrs. Der Schwerpunkt der Tätigkeit soll im Rhein-Main-Gebiet liegen, aber bis ins europäische Ausland reichen.


Über die Stiftungsprofessur Radverkehr:
Erstmals fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an sieben Hochschulen Radverkehrs-Professuren. Ziel ist es, die Interessen von Radfahrerinnen und Radfahrern künftig noch stärker zu berücksichtigen – von der Infrastrukturplanung über Mobilitätsmanagement bis zur fahrradfreundlichen Gesetzgebung. Die Hochschulen werden mit einem jährlichen Höchstbetrag bis zu 400.000 Euro je Professur gefördert. Außer der Frankfurt University of Applied Sciences erhielten auch eine Förderung die Bergische Universität Wuppertal, die Hochschule RheinMain in Wiesbaden, die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel, die Technische Hochschule Wildau, die Universität Kassel sowie die Hochschule Karlsruhe.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Research Lab for Urban Transport (ReLut), Prof. Dr. Petra K. Schäfer, Telefon: +49 69 1533-2792, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen zum ReLut unter www.frankfurt-university.de/relut. Mehr zu den Stiftungsprofessuren Radverkehr unter https://zukunft-radverkehr.bmvi.de.

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