(openPR) Das Qualifizierungsnetzwerk Humantechnologie (QnHT) kann eine positive Zwischenbilanz vorweisen. QnHT widmet sich im Kern der Höherqualifizierung von Mitarbeitern in Unternehmen der Humantechnologie-Branche in den drei strategischen Cluster-Korridoren.
„Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen ist es von großem Vorteil, über Know-how verfügen zu können, das in einer Gruppe, einem Netzwerk oder in einer Region als Schwerpunktausrichtung vorhanden ist“, erläutert Josef Ortner, Gründer und Geschäftsführer des Cluster-Unternehmens Ortner Reinraumtechnik, seine Motivation an der Teilnahme am QnHT, dem im Oktober 2012 vom steirischen Humantechnologie-Cluster ins Leben gerufenen „Qualifizierungsnetzwerk Humantechnologie“. QnHT widmet sich im Kern der Höherqualifizierung von Mitarbeitern in Unternehmen der Humantechnologie-Branche in den drei strategischen Cluster-Korridoren. Ausgeschrieben hat das Programm „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ).
Nach dem ersten Jahr zieht Firmenchef Ortner www.ortner-group.at eine erfolgreiche Bilanz für sein Unternehmen: „Besonders hervorzuheben ist die Organisation des Clusters für den gesamten Qualifizierungsverbund und natürlich die gezielte und wirksame finanzielle Unterstützung für die Teilnehmer. Auch hier zeigt sich, dass man in einer Gruppe mehr erreichen kann als als Einzelkämpfer. Durch QnHT wird eine Querschnittsausbildung auf neutralen Boden gestellt – der Reinraum-Lehrgang an der TU Graz ist für uns natürlich von besonderer Bedeutung. Das Mitwirken und Mitgestalten an solchen Schwerpunktprogrammen hat auch einen positiven Einfluss auf die eigene unternehmerische Strategieentwicklung.“
Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen
Neben der TU Graz www.tugraz.at können die Unternehmen im Netzwerk auf das Know-how und die didaktischen Fähigkeiten der Medizinischen Universität Graz www.meduni-graz.at sowie der FH JOANNEUM www.fh-joanneum.at zurückgreifen. Prof. Johannes Khinast, Leiter des Institutes für Prozess- und Partikeltechnik an der TU Graz und wissenschaftlicher Lehrgangsleiter des „Universitätslehrganges Reinraumtechnik“ an der TU Graz: „Der Reinraumlehrgang ist ausgezeichnet angelaufen. In den ersten Semestern wurden Grundlagen vermittelt, die ein akademisches Denken prägen sollen. In den weiteren Semestern wird der Praxisbezug durch international anerkannte Experten im Bereich der Reinraumtechnik hergestellt. Wir haben hier ein einzigartiges Ausbildungsinstrument im Bereich der Reinraumtechnik geschaffen.“ Khinast ist auch über die Zusammenarbeit mit den Unternehmen erfreut: „Die Unternehmen unterstützen den Lehrgang in vielerlei Hinsicht, z.B. durch die Teilnahme von Mitarbeitern am Kurs, aber auch in der Lehre. Der Lehrgang wurde ja gemeinsam mit den Partnerfirmen erarbeitet, was die ebenso gute wie konstruktive Zusammenarbeit bewirkt.“
„Neben der Zusammenarbeit der Unternehmen mit den Universitäten und der FH ist es auch gut zu sehen, dass sich die Unternehmen mittlerweile untereinander in ihren F&E-Aktivitäten unterstützen und gemeinsam arbeiten“, erzählt Mag. Gertraud Krug, Clusterverantwortliche und Projektleiterin des QnHT, über eine ganz wesentliche Erfahrung des ersten Projektjahres. Krug blickt schon in die Zukunft: „Aufgrund des großen Erfolges von QnHT werden wir uns auch am Call für die zweite Qualifizierungsnetze-Ausschreibung durch die FFG beteiligen. Dazu gibt es am 19. November 2013 für alle Interessierten den initialen Projekt-Workshop in Graz.“
Weitere Infos und Bilder online unter:
http://www.humantechnology.at/de/news-und-medien/aktuelle-presseinfos/qnht_2013/
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