(openPR) OÖ/LINZ. „Moral bringt Gewinn“ Diese überraschende Aussage konnte Dienstagabend, 31. Jänner 2006 eine Vorkämpferin der ethischen Geldanlage im Kundenforum der VKB-Bank am Linzer Pfarrplatz überzeugend begründen: Die Schweizer Vermögensverwalterin Elisabeth Höller hatte vor genau zehn Jahren den ersten Ethik-Fonds in Kontinentaleuropa gegründet. Seitdem erhöhte sich der Wert ihrer moralisch einwandfreien Aktien an der New Yorker Börse um 65 Prozent – mehr als doppelt so stark wie der Index aller Aktien. Im Vergleich zum Schweizer Aktienmarkt verdreifacht sich der Renditevorsprung sogar.
„Ethische Investition ist ein Vorteil, kein Nachteil“, so Höller, „wenn das Fondsmanagement professionell abläuft“. Was bei der „Dr. Höller Vermögensverwaltung und Anlageberatung AG“ der Fall sein dürfte – schließlich wurde die Züricher Firma der gebürtigen Österreicherin an der Spitze soeben wieder als beste unabhängige Vermögensverwaltung ausgezeichnet. Und das angesichts der gerade in der Schweiz auf diesem Sektor starken Konkurrenz.
Die VKB-Bank war laut Elisabeth Höller "erster professioneller Kunde“, der ihren Prime Value Fonds aktiv verkauft hat. Daher wurde das zehnjährige Jubiläum der Erfolgsstory Prime Value dementsprechend im VKB-Kundenforum Linz begangen. Rund 250 Anleger informierten sich über die neutrale Erstauswahl entsprechender Firmen mittels der klassischen Finanzkennziffern.
„Diese betriebswirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen müssen dann aber noch den Ethik-Filter schaffen“, schildert Univ.-Prof. Helmut Pernsteiner von der Linzer Kepler Universität als Mitglied des neunköpfigen Ethik-Begutachterteams die wesentlichen Hürde vor der Endauswahl. Wer mit seinen Kunden und Lieferanten, mit der Umwelt oder seiner Heimatgemeinde nicht sorgfältig umgeht, wer beispielsweise Waffen erzeugt oder Kinderarbeit einsetzt, fliegt erbarmungslos aus der Liste.
Nur 500 Firmen können weltweit derzeit sowohl die finanzwirtschaftlichen als auch die ethischen Ansprüche erfüllen. Zehn Prozent davon haben neben kursstabilen festverzinslichen Wertpapieren einen Platz im Prime Value-Fonds geschafft und sich damit über 70 Millionen Euro Anlegergeld gesichert. Was auch Caritas-Finanzchef Günther Bock bei seinem Referat vor dem VKB-Kundenforum begrüßt: „Kapital soll nicht nur den renditestärksten Wirt suchen, sondern auch Nutzen stiften“, definiert Bock seine Ansprüche. „Wer Kapital verteilt, hat Macht – und kann diese Macht wahrnehmen“.
Auch unabhängig von Ethik-Regeln schätzt Elisabeth Höller die finanziellen Aussichten der Anleger positiv ein: Die Unternehmensgewinne wachsen zwar etwas langsamer, aber immer noch zweistellig. Wegen der beginnenden Zinswende ist bei Anleihekäufern keine große Aufregung nötig. Und kleinere Firmen sind deutlich interessanter als Großunternehm
Harald Semper
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