(openPR) VKB-Bank legt 2005 eine grundsolide Bilanz
OÖ/LINZ. Die VKB-Bank beweist, dass regional gut verankerte Geschäftsbanken langfristig eine solide Ertragsentwicklung aufweisen. „Wir starten von einem hohen Niveau aus und wachsen dennoch im Gleichschritt mit den Inlandsergebnissen österreichischer Banken“, illustriert Generaldirektor Dr. Gernot Krenner die positive Entwicklung im Jahr 2005. Das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) hat um zehn Prozent auf 21 Millionen Euro zugenommen. Damit behauptet die Volkskreditbank ihre Position als ertragsstarkes und auf den Kernmarkt Oberösterreich konzentriertes Kreditunternehmen.
Die Erträge der VKB-Bank waren 2005 um 26 Millionen Euro höher als die Aufwendungen. Entsprechend stieg das Betriebsergebnis um sechs Prozent: ohne Ost-Erträge und damit auch ohne Ost-Risken. Die Ertragskraft steht laut VKB-Chef Krenner auf zwei Beinen. „Erlöse aus der Veranlagung des reichlich vorhandenen Eigenkapitals und ein wachsames Auge auf die Kosten“.
Bei der Kreditentwicklung spiegelt die heimische Regionalbank das Investitionsverhalten ihrer Hauptzielgruppe Klein- und Mittelbetriebe. „Mäßig, aber regelmäßig und mit steigender Tendenz“: So beurteilt man die hauptsächlich auf Kostenoptimierung angelegten Bemühungen heimischer Gewerbebetriebe zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit.
Dennoch konnte die VKB-Bank bei den Krediten an Klein- und Mittelbetriebe um fünf Prozent zulegen. Großvolumige Barvorlagen an Industrie und öffentliche Institutionen wurden zurückgenommen. Insgesamt stieg daher das Finanzierungsvolumen um 2 ½ Prozent auf 1.550 Millionen Euro.
Die Kreditpolitik der heimischen Traditionsbank wägt dabei Ertragspotentiale, Chancen und Risken sorgfältig ab. Auch im vergangenen Jahr hat sich das Kreditrisiko günstig entwickelt. Die Ausfälle blieben wieder unter 0,4 Prozent der verliehenen Summen.
Inklusive der auf Wertpapierdepots liegenden Beträge nahmen die Veranlagungen bei den 45 Geschäftsstellen der Volkskreditbank um acht Prozent auf 2.400 Millionen Euro zu. Das klassische Sparbuch ist nicht mehr der Wachstumsmotor. Es hält aber nach wie vor einen Anteil von 40 Prozent an den gesamten bei der VKB-Bank deponierten Geldern.
Und das hat seine Gründe: Spareinlagen sorgen für gleichmäßige Wertentwicklung ohne Kursschwankungen, stehen für einfache Handhabung und kostengünstige Abwicklung. Außerdem sind sie ein risikofreies Fundament der Zukunftsvorsorge.
Für das soeben begonnene Geschäftsjahr 2006 erwartet die VKB-Bank bei Krediten und Einlagen ein leicht beschleunigtes Wachstumstempo. Auch mittelfristig wird die Wirtschaftsentwicklung nach Bankeinschätzung eher maßvoll verlaufen. Daher gewinnt die Verstärkung der Kundenbetreuung in den kommenden Jahren an Gewicht. Deutlich über fünfzig Prozent aller Mitarbeiter sollen direkt im Kundenkontakt tätig sein und so das Profil als Beraterbank verdeutlichen.
In den vergangenen fünf Jahren sind 50 Millionen Euro in Qualitätsanhebungen bei Geschäftsstellen und EDV-Prozessen geflossen. Für das kommende Jahr intensiviert die VKB-Bank nun ihr personelles Fitnessprogramm. Die Verbesserung interner Abläufe hat die Basis gelegt, jetzt wird die Beratung systematisch verstärkt. Gleichzeitig sorgt der EDV-Einsatz im Hintergrund dafür, dass die Aufwendungen auch zukünftig langsamer zunehmen als die Erträge.
Fremdwährungskredite sind gefragter als das Bauspargeld
Die günstigen Finanzierungskonditionen haben sich in Österreich kaum zusätzlich belebend auf die Kommerzkredite ausgewirkt. Das ist wenig verwunderlich: „Die Kreditkosten werden als Aufwandsgröße generell überbewertet“, bringt VKB-Vorstandsdirektor Dr. Albert Wagner die Dinge ins rechte Lot. „Der Finanzierungsaufwand kleinerer und mittlerer Unternehmen beträgt in Österreich nur ein bis zwei Prozent des Umsatzes“. Marktchancen, steuerliche Anreize oder Rationalisierungseffekte zählen bei Investitionsentscheidungen ungleich mehr.
Private Kunden reagieren dagegen positiv auf die niedrigen Zinssätze. Die Wohnbaufinanzierungen haben 2005 um 7 1/2 Prozent zugenommen. Ein Drittel des VKB-Kreditvolumens entfällt bereits auf Wohnungserrichtung und Sanierung.
Fremdwährungskredite gingen bei der VKB-Bank im Gegensatz zum Markttrend um 1 Prozent zurück. „Wir legen Schulden in fremder Währung niemand ans Herz“, so Albert Wagner. „Wenn die Bonität stimmt und ein Häuslbauer das Risiko bewusst eingehen will, dann gibt’s auch Fremdgeld – bevorzugt in einer abgestimmten Mischung mit Euro“.
Trotz zunehmend deutlicherer Hinweise der Währungshüter in Wien und selbst in der Schweiz haben die Österreicher ihre Stellung als Fremdwährungs-Weltmeister noch ausgebaut. Kredite in Auslandswährungen sind 2005 dreimal so schnell gewachsen wie Euro-Finanzierungen. Vom gesamten privaten Kreditvolumen lautet fast jeder dritte Kredit auf Fremdwährung. Damit sind Fremdwährungsdarlehen mittlerweile schon beliebter als die Bausparfinanzierung: Bausparkredite hat nur jeder Fünfte aufgenommen.
Nach fünf Jahren Aufwärtsbewegung des Euro zum Yen sind auch die Österreicher vorsichtiger geworden und greifen fast ausschließlich zum Schweizer Franken. Dieser hatte in den vergangenen drei Jahrzehnten ebenfalls einen nachhaltigen Aufwärtstrend zum Schilling hingelegt. Auch nach der Euro-Umstellung stieg der Franken weiter – seit 1999 um 4,5 Prozent. Im selben Ausmaß erhöhten sich automatisch ausständige Schulden von Franken-Kreditnehmern, die in der Auslandswährung geblieben waren.
Niedrige Zinsen jetzt noch sichern
Die Europäische Zentralbank hat Anfang Dezember den Leitzinssatz für die Eurozone um einen Viertel-Prozentpunkt erhöht. Weitere Anpassungen sind nicht auszuschließen. Daher empfiehlt die VKB-Bank den Kreditnehmern, sich die immer noch ungewöhnlich niedrigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Mit einem Zinssatz von drei bis vier Prozent ist jeder Hausbauer oder Wohnungskäufer ein bis drei Jahre lang gegen Erhöhungen geschützt.
Bei den Einlagen heißt es nun, flexibel zu bleiben und längere Laufzeiten zu vermeiden. Damit gewinnen Sparbuch und kurzfristige Sparbriefe wieder an Bedeutung. Als Mischform zwischen Anleihen und Aktien bieten sich Wandelanleihen an. Diese sichern laufende Zinserträge und eröffnen gleichzeitig Chancen auf Kursgewinne, wenn die Aktien der Anleiheschuldnerin steigen.
www.vkb.at, Volkskreditbank - Für mich als Mensch
Die VKB-Bank ist eine unabhängige, oberösterreichische Regionalbank mit 550 Mitarbeitern. Sitz der Zentrale ist Linz, weitere 45 Geschäftsstellen betreuen die oberösterreichischen Ballungsräume und Bezirksstädte sowie den bekannten Ort Bad Aussee(Steiermark) im inneren Salzkammergut.



