(openPR) Bonn 18. Jun. 2003 - Postbank und Deutsche Post starten eine Qualitäts-Offensive im Filialnetz. Im Mittelpunkt stehen der stärkere Zuschnitt der 720 Center-Filialen auf die Beratung der Kunden der Postbank und die weitere Qualifizierung der 2.200 Finanzdienstleistungs-Berater. Zu diesem Zweck werden die beiden Unternehmen jährlich einen zweistelligen Millionen-Betrag investieren, wobei neben der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter auch kundenfreundliche bauliche Veränderungen der Filialen im Fokus stehen.
Gleichzeitig wird die Postbank das Geschäft von rund 1.200 eigenbetriebenen kleineren und Kleinstfilialen der Deutschen Post zum 1. Juli 2003 auf die größeren Filialen konzentrieren. In den kleinen Zweigstellen werden dann keine Postbank-Leistungen mehr angeboten. Die Bank reagiert damit auf das in den letzten Jahren durch die Nutzung von Online- und Telefon-Banking veränderte Kundenverhalten. Die betroffenen Filialen wurden kaum noch für Finanzdienstleistungen genutzt. So tätigten 75 Prozent der dort ansässigen Kunden nur einmal pro Jahr eine Bargeld-Transaktion. Gleichzeitig fragen die Kunden in den größeren Filialen mehr qualifizierte Beratungsleistungen nach.
Bei den meisten Standorten finden die Kunden auch zukünftig im Umkreis von drei Kilometern eine Filiale zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte. Derzeit ist die Postbank in insgesamt 12.700 Filialen bundesweit vertreten.
Die Filialen ohne Finanzdienstleistungen werden auch künftig alle klassischen Postdienstleistungen anbieten. Die Zahl der Filialen der Deutschen Post ändert sich nicht. Die Postbank unterliegt nicht der Regulierung, die eine bestimmte Anzahl von Filialen vorschreibt.
Die Bank wird ihre Kunden über die Veränderung der Bankdienstleistungen informieren und ihnen gleichzeitig individuell mitteilen, wo sich die jeweils nächste Filiale zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte befindet, in welcher Center-Filiale sie sich beraten lassen können oder wo sich der nächstgelegene Geldautomat der Postbank oder der Cash Group befindet.









