(openPR) Mobile Commerce: „Science meets industry“ an der Universität Augsburg
Praxisvorträge und Panel-Diskussion zum Thema Mobile Marketing auf der 6. Konferenz Mobile Commerce am 06./07.02.2006
Mobile Marketing ist in Deutschland längst nicht mehr in den Kinderschuhen und hat sich bei vielen großen Marken bereits als neuer Marketing Kanal etabliert. Ständige Erreichbarkeit der Kunden, Personalisierung, Interaktivität, Emotionalisierung und Lokalisierung sind die Zauberwörter der Mobile Marketing-Anhänger. Spam, Verlust der Privatsphäre und Missbrauch von Kundendaten erwidern Verbraucherschützer und kritische Kunden. Was verbirgt sich hinter diesem schillernden neuen Marketing-Begriff? Wie sehen die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren dieses Konzepts aus? Wie kann das Mobiltelefon kreativ in integrierten Kampagnen eingesetzt werden? Diesen Fragen stellen sich Branchenexperten auf der 6. Konferenz Mobile Commerce Technologien und Anwendungen (MCTA), die am 6. und 7. Februar in Augsburg stattfindet.
Mobile Marketing als digitale Ergänzung des klassischen Marketing-Mix
Mobile Marketing ist auf dem besten Weg, sich einen festen Platz im Marketing-Mix zu sichern. „Mobile Marketing verspricht kostengünstige, zielgenaue Kampagnen, geringe Streuverluste, eine hohe Reichweite sowie die Gewinnung wertvoller Kundendaten und die direkte Messbarkeit von Response.“, sagt Dietmar Wiedemann, Mobile-Marketing-Experte an der Universität Augsburg. Grund zum Optimismus sieht Wiedemann in den enorm verbesserten technischen Möglichkeiten neuer Mobiltelefone. Neuerungen wie polyphone Klingeltöne, farbige Displays, die rasante Verbreitung von Java-fähigen Endgeräten sowie höhere Übertragungsraten durch UMTS sorgen dafür, dass Marken immer besser auf dem Mobiltelefon präsentiert werden können. „Doch wer Kunden mobil bewerben möchte, sollte drei Dinge beachten.“, erklärt Wiedemann, „Erstens: Permission – der Kunde muss seine Erlaubnis zum Empfang der Werbebotschaften gegeben haben. Zweitens: individuelle Relevanz – die Informationen müssen für den Empfänger von Bedeutung sein. Drittens: Mehrwert – dem Empfänger muss ein konkreter Zusatznutzen vermittelt werden.“ Laut einer kürzlich von der Augsburger Arbeitsgruppe Mobile Commerce durchgeführten Studie eignen sich hier besonders geldwerte Vorteile (Rabatte, Coupons), Gewinnspiele und speziell bei der jüngeren Zielgruppe mobile Spiele.
Mobile Marketing Session auf der MCTA
Ähnlich wie bei vielen anderen Themen im Bereich des Mobilfunks ist auch die Diskussion um das Thema Mobile Marketing in den vergangenen Jahren stark von Visionen und Versprechungen auf der einen Seite sowie Frust und Ernüchterung auf der anderen Seite geprägt worden. Während der Mobile Marketing Session auf der MCTA am 7. Februar werden Vertreter der Branche von ihren Erfahrungen berichten.
Bernd Muehlfriedel, Mitbegründer und CFO des führenden Mobile Marketing-Anbieters 12snap referiert über 5 Jahre Industrieerfahrung und stellt Best Practice Beispiele vor. "Wir sehen uns nicht als schlichter Vermittler von Werbebotschaften, sondern entwickeln Aktionen für das Mobile Marketing, die den Konsumenten Spaß machen, daher lautet unser Credo: where marketing meets entertainment“, sagt Muehlfriedel. Die Werbebotschaften werden dabei bei 12snap in witziges, mobiles Entertainment verpackt, das die junge Zielgruppe emotional und involvierend anspricht.
Kreativität ist der zentrale Schlüssel zu einer erfolgreichen Kampagne. „Die meisten Konsumenten erleben das Mobile Marketing immer noch als langweilige und lästige Werbe-SMS. Ohne gute Ideen und eine intelligente Integration in Multi-Kanal-Kampagnen droht der mobile Kanal auf Dauer zu veröden“, so Creative Director Christopher Quente von spielpatz.cc. In seinem Vortrag „SOS SMS – wann wird Mobile Marketing kreativ?“ zeigt er kreative Highlights der Vergangenheit und klärt die Frage, wie Werbung auf dem Mobiltelefon in der Zukunft aussehen kann.
Location-based Services liefern dem Nutzer Informationen, die in Abhängigkeit des gegenwärtigen Aufenthaltsortes des Nutzers oder einer bzw. mehrerer anderer Zielpersonen zusammengestellt oder ausgewählt werden. Typische Beispiele sind Restaurant Finders, Friend Finder oder Navigationsdienste. Welche Möglichkeiten sich durch diese Technik für das Mobile Marketing ergeben, erklärt Benjamin Tange in seinem Vortrag. Er ist Geschäftsführer von MOBILOCO, einem Spezialist für Location-based Services.
Eine Panel-Diskussion, in der sich die drei Referenten den kritischen Fragen von Dietmar Wiedemann stellen, rundet die Mobile Marketing Session ab.
MCTA bietet breites Spektrum an Mobile-Themen
Doch auch das übrige Konferenzprogramm, das unter dem Motto "Science meets industry" steht, verspricht spannend zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorträge und Diskussionen von einer Reihe hochrangiger Experten über die Fokusthemen „Mobile Payment“ und „Mobile Business Processes“. Darüber hinaus wird ein breites Spektrum von Mobile-Themen angeboten, wie beispielsweise Mobile Ticketing, Mobile Content oder Mobile Banking. Die gesamte Konferenz dauert vom 6. bis 7. Februar. Das vollständige Programm ist unter www.mcta.de einzusehen, Anmeldeschluss ist am 27. Januar.
_______________________________________________________
Ausführliches Programm und Anmeldung:
http://www.mcta.de










