(openPR) Sibirische Kälte mit zweistelligen Minusgraden, Glatteis, eisige Winde und dazu bereits Kältetote. Deutschland stöhnt gequält auf unter der Väterchen Frost!
Was passiert aber eigentlich bei diesen Temperaturen?
Bei 0° C gefriert Wasser, Autoscheiben vereisen und die Türschlösser frieren zu.
Ab –1° C muss Beton auf Außenbaustellen erwärmt und mit Folie geschützt werden, da er sonst nicht mehr hart wird.
Bereits bei –2° C können Handydisplays, wegen den darin enthaltenen Flüssigkeitskristallen, ausfallen. Handys also entweder mit Hülle schützen oder am Körper tragen.
Aufgrund großer Fläche und schlechter Durchblutung können bei –5° C die Ohren von Elefanten und Kudus, afrikanische Antilopen, abfrieren.
Schon bei –10° C sollte Gesichtspiercing entfernt werden; Metall leitet Kälte besonders gut weiter und es drohen Erfrierungen.
Bier wird schon bei –3° C schal, bei –12 ° C sollte es aber spätestens vom Balkon geholt werden, da Explosionsgefahr besteht.
Igel drosseln bei –14,5 ° C ihren Stoffwechsel und fallen in Winterstarre.
Bei –18° C haben Bakterien und Schimmelpilze keine Chance mehr; Fleisch ist bei dieser Temperatur lange Zeit haltbar.
Ab –20° C besteht für den Schienenverkehr Alarmbereitschaft, da Schweißnähte bei dieser Temperatur spröde werden und anfangen zu reißen.
Bei –22° C wird Dieseltreibstoff flockig, hingegen bei Benzin bestehen keine Probleme.
Vorsicht beim filmen ab –24,5° C; hier machen Akkus, Videokameras und Digitalkameras schon nach etwa 5 Minuten schlapp.
Atmen wird zum Abenteuer bei etwa –30° C, da hier bei jedem Einatmen die Nasenflügel leicht zusammenfrieren.
Autokühler mit herkömmlichem Frostschutz können bei –32° C platzen.
Durch die warme Tränenflüssigkeit frieren Wimpern bei –40° C an den Augen fest.
Die kälteste, in Deutschland am 24.12. 2001 am Funtensee im Berchtesgadener Land, gemessene Temperatur liegt bei –45,9 ° C.
Die kälteste, je gemessene Temperatur der Welt liegt bei –89,2° C. (russische Antarktis-Station Vostok, 3420m Höhe)
Der absolute Nullpunkt liegt bei –273,15° C, alle Atome stehen dann still.
Wie verhalte ich mich bei eisigen Temperaturen?
Nur den Wetterbedingungen entsprechend gekleidet; optimal aber mit mehreren Kleidungsstücken übereinander (Zwiebellagenlook), das Haus verlassen. Bleibt der Körper in ständiger Bewegung, kühlt er auch nicht so schnell aus. Sind die Hände und Füße doch einmal „eingefroren“, werden diese unter kalten bis lauwarmen Wasser mit stetiger Bewegung wieder aufgetaut.
Sind Säuglinge gesund, älter als 4 Wochen, warm eingepackt und mit Kälteschutz-Creme versehen, schadet ihnen ein kurzer Spaziergang auch bei eisigen Temperaturen nicht.
Haustiere, wie Katze und Hund, bleiben bei dieser Kälte allerdings schon von alleine nicht lange draußen.
Fallen die Temperaturen rabite unter 0° C, sollte das Schlafzimmerfenster nicht mehr über Nacht offen bleiben. Ist der Schlafraum zu kühl, erbringt unser Stoffwechsel Höchstleistungen, damit der Körper nicht auskühlt. Wir kommen nicht zur Ruhe und unser Schlaf ist gestört. Besser wäre in diesem Fall ein kurzes Stoß-Lüften vor dem Schlafen.
Quelle. GMX, Bild Chemnitz
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