(openPR) Eltville, 01/2006. Im Rahmen des Gutenberg-Winters, den die Stadt Eltville erstmalig ins Leben gerufen hat, parlierte die Salongesellschaft in der Eltviller Vinothek im Rahmen der literarischen Veranstaltungsreihe „In Vino Literas“ über Johannes Gensfleisch zur Laden zum Gutenberg, seine bahnbrechende Erfindung und seine Wirkungsgeschichte. Das Leben in der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit kam im ersten Teil des Abends im prallgefüllten Rosenkabinett auf den Tisch, kurzweilig präsentiert von den Vinotheks-Betreibern Ulrike und Ulrich Bachmann und der Salonière Christiane Nägler. Als dann auch noch Johannes Gutenberg, der um das Jahr 1400 in Mainz geborene Erfinder der Buchdruckkunst mit beweglichen Lettern, überraschend leibhaftig vor die Zuschauer trat, konnten die Salongäste ihre Fragen über ihn ganz persönlich loswerden.
Im zweiten Teil des Abends, der von Christiane Nägler moderiert wurde, diskutierte man über den Einfluss der Gutenberg´schen Medienrevolution, die letztendlich die Grundlage für die Entwicklung der Massenmedien war. Seine Erfindung wird im gleichen Atemzug mit der Entwicklung von Computer und Internet und der Informationsgesellschaft heute genannt und hat diese auch maßgeblich beeinflusst. Aktuelle Zahlen, aufbereitet und präsentiert von Beate Hiller, lieferten den Diskussionsstoff für diese zweite Salonrunde über Massenmedien, Ebooks, Leseverhalten und Emails. Diese kritische Reflektion von Gutenbergs Erfindung hin zu ihren Auswirkungen im 21. Jhdt hat den Salongästen offenbar ganz besonders gut gefallen, wie die muntere und spannende Diskussion zeigte. Damit die Kehlen dabei nicht austrockneten, präsentierte Ulrich Bachmann zwei trockene Weißweine: die „Edition G“ vom Weingut Detlev von Oetinger, eine Cuvée aus Grauburgunder und Riesling, sowie den offiziellen Wein des Gutenberg-Winters, „Johannes G.“ vom Weingut J. Koegler. Gereicht wurden außerdem Gutenberg-Butterbrote, liebevoll kredenzt von Beate Hiller und ganz in der Tradition historischer Salons. „In Vino Literas“, das an die offene Gesprächskultur in den Metropolen Europas des 18./19. Jhdt anknüpft, wird fortgeführt am 1. Juni 2006 um 19.30 Uhr im Rahmen der Rosentage, dann natürlich zum Thema Rosen. Der nächste Salon der Salongesellschaft findet am 8. Februar ab 19.30 Uhr in der Villa Schnitzler in Wiesbaden statt. Mehr Informationen unter www.eltviller-vinothek.de und www.salongesellschaft.de
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