(openPR) Das mittelalterliche Würzmittel Verjus wird wieder neu entdeckt. Verjus spricht man “Wer-schü” aus uns heißt auf französisch “grüner Saft”. Verjus oder auch Agrest genannt wird aus unreifen und grünen Weintrauben gewonnen.
Schon im Mittelalter war der Saft aus unreifen Trauben auch Agrest bekannt und zählte zu den unentbehrlichen Gewürzen für Speisen und Getränken, deren Spuren bis in römische Zeit zurückreichen.
Als Salatdressing eignet sich der Verjus besonders gut, weil durch die milde Säure ein feinfruchtiges Aroma entsteht. Seit ein paar Jahren erlebt der Verjus oder Agrest wieder eine Renaissance in der Küche für Gourmets und Feinschmecker. Auch bei begleitenden Weinen finden die mit Verjus zubereiteten Speisen einen besseren Partner als wenn Zitrone oder Essig verwendet wurde. Überall da, wo Zitrone oder Essig ein Gericht angewendet wird, kann Verjus angewendet werden. Verjus wird als Geheimtipp in der Spitzengastronomie verwendet, hat sich aber auch in der Alltagskuche etabliert.
Wieder ein Erfolg war die Traubenlese für den Verjus im Jahr 2013. Letzte Woche wurde wieder in der Südpfalz die Trauben für das mittelalterliche Würzmittel gelesen. Der letzte Jahrgang war gerade ausgetrunken und der Nachschub kommt gerade rechtzeitig. Die Ernte ist dieses Jahr aufgrund der Reifeverzögerung im Frühjahr erheblich später, als in den letzten Jahren.
Verjus in Bioqualität gibt es übrigens von wenigen Winzer in der Südpfalz. Die Trauben wurden gerade geerntet und der Verjus wird frisch abgefüllt.
Weitere Informationen zum Verjus gibt es im Weinhaus Fabio in folgendem Blog-Beitrag: www.fabiowein.de/verjus-traubenlese











