(openPR) Es war der Boom schlechthin. Wärmepumpen, Pellets-Öfen, Solarkollektoren: Wer nicht dabei war oder investierte, galt als hoffnungsloser Energie-Verschwender. Inzwischen aber spielen die erneuerbaren Energien nur noch bei einem Viertel aller Heizungskäufe wirklich eine Rolle, sagt der Industrieverband BDH und vergleicht die Entwicklung eher mit einem Kriechgang. Dabei wird auch kritisiert, dass die Umrüstung alter Heizungsanlagen kaum vorankommt. In den letzten zehn Jahren wurden jeweils mehr als 800.000 Anlagen modernisiert, inzwischen liegt man bei rund 650.000 – ein Rückgang um 20 Prozent. Dabei sind nach Verbandsangaben immer noch 15 Millionen Heizungsanlagen ineffizient und technisch mehr oder weniger veraltet. Gut zwölf Prozent sind mit erneuerbaren Energien gekoppelt.
Viele Hausbesitzer scheuen den hohen Aufwand beim Austausch einer Heizungsanlage. Der Grund kann aber auch im hohen Alter liegen oder in der Tatsache, dass man das Haus irgendwann sowieso verkauft und nichts mehrt investieren will. Lieber nimmt man den höheren Verbrauch von Öl oder Gas hin. Nur wenige Hausbesitzer wissen, dass man mit relativ einfachen Mitteln eine betagte Anlage fast auf den Stand einer modernen Brennwerttechnik aufrüsten kann. Ein patentierter und in der Praxis bewährter Abgaswärmetauscher macht es möglich.
Günter Braun aus dem oberbayerischen Taufkirchen hat viele Jahre geforscht, entwickelt und getestet. Inzwischen hat der TÜV längst seinen Segen gegeben, das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin ebenso und somit die Weichen gestellt für den bundesweiten Einsatz eines einfachen, aber effizienten Abgaswärmetauschers. Er wird vom örtlichen Heizungsbauer installiert, der Kaminkehrer bestätigt optimale Abgaswerte, der Kunde spürt es im Geldbeutel. Ein einfaches System also, das fast „nebenbei“ auch für einen sauberen Brennraum sorgt, weil kaum noch Ruß anfällt. Wärme, die sonst durch den Kamin entwichen ist, wird dem Heizkreislauf zugeführt. Kunden von Günter Braun berichten über eine Ersparnis von gut 30 Prozent, wenn es um den Öl- oder Gasverbrauch geht. Für den Besitzer eines Einfamilienhauses bedeutet das eine Amortisation in rund zwei Jahren und die Sicherheit, dass die „alte“ Heizungsanlage noch eine längere Zeit ihren Dienst tut und die Umwelt nicht mehr so stark belastet wie früher. Braun weiß, dass der Wärmetauscher kein Ersatz für uralte Heizungen sein kann. „Wir sehen uns deshalb auch nicht als Konkurrenz für den Heizungs-Installateur“, sondern schließen eine Lücke.








