(openPR) Nach einer Umfrage der HSMA unter Ihren Mitgliedern, bei der Präsentanten von über 600 Hotels befragt wurden, wird die von den Hotelportalen geforderte Preisparität immer häufiger nicht eingehalten. 2/3 der Hotels halten sich laut Umfrage bereits nicht mehr an die Preisbindung.
Nachdem kürzlich die Abmahnung gegen das Kölner Portal HRS bezüglich der Best-Preis Klausel nochmals bestätigt wurde, werden wohl immer mehr Hotels anfangen, mit den Preisen in den unterschiedlichen Kanälen zu spielen. So gaben bei der Umfrage die Hälfte der Befragten an, auf der eigenen Internetpräsenz bereits günstigere Preise anzubieten bzw. haben vor dies zu tun.
Eine ähnliche Tendenz zeigt die Umfrage der Hotelconsulting Wersuhn aus Hamburg, wonach bei 1/4 der Teilnehmer die eigene Website bereits der stärkste Verkaufskanal ist. Dies zu erreichen, braucht es heutzutage keine riesigen Marketingbudgets mehr. Ein gutes Buchungstool, ein Bewertungssystem, eine optimierte Website und ein wenig Kenntnisse im Suchmaschinenmarketing bringen schnell ein deutliches Plus an Direkbuchungen. Wenn dann noch die Rate ein wenig unter den Portalpreisen liegt, können selbst kleinere Privathotels bereits heute Ihre Website zum starken Verkaufstool befördern.
Durch die steigende Transparenz und Nutzerhandhabung des Internets, finden immer mehr Bucher den Weg auch auf kleine Hotelseiten. Wenn es sich also weiter bei den Buchern herumspricht, dass man die günstigsten Preise direkt beim Hotel bekommt, steht ein großes Wandel im Onlinevertrieb bevor.









