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BDS-Umfrage: Fachkräftemangel größte Herausforderung des Mittelstands

08.08.201314:27 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: BDS-Umfrage: Fachkräftemangel größte Herausforderung des Mittelstands
BDS-Fachkräftebarometer Sommer 2013
BDS-Fachkräftebarometer Sommer 2013

(openPR) Stuttgart. Für viele Mittelständler wird es immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Besonders betroffen sind die Handwerksbetriebe im Land. Dies zeigt eine Umfrage zum Fachkräftemangel des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg e. V. (BDS).



Von den 890 Unternehmerinnen und Unternehmern, die der Selbstständigenverband im Rahmen seiner Konjunkturumfrage im Sommer 2013 zu diesem Thema befragt hat, gaben 73 Prozent an, es sei für sie problematisch, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 71 Prozent, vor vier Jahren, im Sommer 2009, bei nur 61 Prozent (Grafik 1).

Der Fachkräftemangel trifft dabei auf eine hohe Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern. Der Umfrage des Verbandes zu Folge plant im kommenden Halbjahr jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) Neueinstellungen, während nur sieben Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl reduzieren wollen.

„Der Fachkräftemangel ist zur größten Herausforderung des Mittelstandes geworden“, kommentierte Verbandspräsident Günther Hieber die Ergebnisse der Umfrage. „Wir müssen alles daran setzen, jeden verfügbaren Mitarbeiter in die Betrieb zu bringen“.

Das fällt vor allem den Handwerkern im Land immer schwerer. Rund 84 Prozent dieser Betriebe geben an, Schwierigkeiten zu haben, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Deutlich geringer sind die Probleme bei Dienstleistern und freien Berufen (67 Prozent), im Einzelhandel (66 Prozent) sowie bei den Industriebetrieben (57 Prozent) (Grafik 2).

Wichtig ist daher aus Sicht des Verbandes, dass es beim Fachkräfteproblem nicht nur um akademisch ausgebildete Mitarbeiter geht. „Die klassischen Ausbildungsberufe insbesondere im Handwerk wie Maler, Elektroinstallateure oder Werkzeugmacher sind gefragt. „Wir müssen deshalb die duale Ausbildung wieder attraktiv machen und den jungen Menschen vermitteln, welche Chancen in einer Ausbildung stecken.“

Hier ist vor allem der Mittelstand gefragt, der mit rund 80 Prozent den größten Anteil der Ausbildungsplätze in Deutschland stellt. Gleichzeitig sind die Schwierigkeiten, gute Mitarbeiter zu finden bei den Unternehmen zwischen zehn und 50 Mitarbeitern mit 85 Prozent am größten. Bei den größeren Unternehmen über 50 Mitarbeiter ist das Fachkräfteproblem nicht ganz so groß (67 Prozent) (Grafik 3).

Hieber sieht im Fachkräftemangel in Deutschland auch eine Chance. „Wenn wir alle begreifen, dass gute Mitarbeiter ein sehr knappes Gut sind wie andere beschränkte Ressourcen auch, dann kümmern wir uns auch besser darum und gehen nicht so verschwenderisch mit ihnen um, wie teilweise in der Vergangenheit. Bessere Grundausbildung in den Schulen, mehr Weiterbildung in den Betrieben, das kann das Niveau insgesamt deutlich anheben“.

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