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Progress Software formuliert vier Leitlinien für die Entwicklung mobiler Apps

06.08.201311:30 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Frankfurt am Main, 6. August 2013 – Die Vorreiter haben erste Erfahrungen beim Einsatz mobiler Unternehmens-Apps gesammelt. In der nächsten Phase gilt es, die Erkenntnisse auszuwerten und in die folgenden Produktgenerationen einfließen zu lassen. Progress Software erläutert in vier Punkten, worauf es ankommt.



Die Komsumerisierung beeinflusst nahezu alle Bereiche der IT, mit der die Anwender direkt in Berührung kommen. Viele würden am liebsten auch im Arbeitsalltag mit ihren privat erworbenen Smartphones und Tablets arbeiten. Unternehmen erlauben das aber nur dann, wenn die mobilen Endgeräte zuverlässig in die IT-Sicherheitsinfrastruktur eingebunden sind. Spannend wird es, wenn Mitarbeiter mit ihren iPhones, iPads und Android-Systemen auch mobile Unternehmens-Apps nutzen wollen. In Pilotprojekten haben einige Firmen den Einsatz beispielsweise zur Optimierung von Vertriebsprozessen, bei CRM-Anwendungen oder als Ersatz für Barcode-Lesegeräte in der Fertigung schon erprobt. Progress Software kommentiert vier bedeutende Anforderungen.

1. Einfache Bedienbarkeit hat Priorität.

Die wichtigste Lehre aus der Nutzung von Apps im Privatleben: Sie müssen intuitiv bedienbar sein, damit die Benutzerakzeptanz stimmt. Die einfache Bedienbarkeit und eine auf Anhieb verständliche Benutzeroberfläche sind das A und O für den Erfolg einer Unternehmens-App. Bereits in der Konzeptphase müssen sich Entwickler und die künftigen Anwender aus der Fachabteilung austauschen und erste Erwartungen hinsichtlich der grundlegenden Funktionalitäten der Benutzeroberfläche klären.

2. Multiplattformstrategie verfolgen.

Eine mobile Entwicklungsplattform muss umfangreiche und einfach zu erlernende Funktionen bieten, um damit plattformunabhängige Anwendungen zu erstellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Unterstützung von iOS und Android als Betriebssystem ist unabdingbar; noch ist es zu früh einzuschätzen, ob sich auch Windows Phone 8 oder BlackBerry 10 OS in breitem Umfang in den Unternehmen durchsetzen. Entwickler sollten daher dem Ansatz „write once, run anywhere“ folgen, damit ihre Apps in möglichst allen Umgebungen eingesetzt werden können. Dazu wird die App in einem Wrapper verpackt und kann dann auf dem jeweiligen mobilen Endgerät in eine native App für das jeweilige Betriebssystem eingebettet werden.

3. Offene Standards nutzen.

Bei mobilen Unternehmens-Apps muss erstens sichergestellt sein, dass sie sich möglichst problemlos etwa mit den bereits vorhandenen ERP-Anwendungen verbinden lassen und zweitens andere (Web-)Services nutzen können. Durch den Einsatz von Standards wie RESTful Web-Services oder JSON auf einem Application Server kann dies sichergestellt werden. Mit JSON lassen sich Daten zwischen Anwendungen austauschen. JSON unterstützt Web-Services und kann dort eingesetzt werden, wo nur wenig Speicherplatz oder CPU-Leistung zur Verfügung stehen.

4. Methoden der agilen Softwareentwicklung einsetzen.

Entwickler müssen mobile Apps ständig ändern oder erweitern. Die Anwender erwarten, dass ihre Anregungen und Wünsche ohne lange Vorlaufzeiten aufgegriffen werden. Wichtig ist, dass möglichst schnell eine einsatzfähige App vorliegt, zusätzliche Funktionen folgen dann in der nächsten Version. Dafür eignen sich die Methoden der agilen Softwareentwicklung sehr gut. Sie strukturieren die direkte, fortlaufende Kommunikation zwischen Anwendern und Entwicklern, die auch nach der Inbetriebnahme der ersten Produktversionen nicht endet. Die agile Softwareentwicklung ist ein wichtiger Faktor bei der kontinuierlichen Produktverbesserung.

„Smartphones und Tablets, und damit auch mobile Unternehmens-Apps, setzen sich immer stärker im Geschäftsalltag durch, wobei heute der Schwerpunkt noch bei Anwendern aus Vertrieb und Service liegt“, sagt Gary Calcott, Technical Marketing Manager, Application Development & Deployment, bei Progress Software in Frankfurt am Main. „Kombiniert mit der Nutzung von Informationen aus Social-Media-Kanälen entstehen dabei neue Möglichkeiten zur effizienten Bearbeitung von Supportanfragen, auch die Anforderungen der Mitarbeiter wachsen stetig. Entwickler müssen sich daher auf immer schnellere Änderungszyklen einstellen und dazu benötigen sie eine mobile Entwicklungsplattform, mit der sie ihre Applikationen nur einmal entwickeln und dann auf allen bedeutenden mobilen Plattformen einsetzen können. Damit lässt sich die Komplexität bei der Entwicklung mobiler Apps gezielt reduzieren.“


Dieser Media Alert kann auch unter www.pr-com.de abgerufen werden.

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