(openPR) Karla Borger wird mit Interimspartnerin Elena Kiesling Neunte bei den Europameisterschaften in Klagenfurt –Britta Büthe wartet auf grünes Licht für Berlin
Klagenfurt (tob) – Elena Kiesling (TG Bad Soden) hat zwar Erfahrung als Erst- und Zweitligaspielerin in der Halle, aber die Europameisterschaft an der Seite der Vize-Weltmeisterin Karla Borger war erst ihr zweites internationales Beachvolleyball-Turnier überhaupt. Umso erstaunlicher dann das Ergebnis: Platz neun bei den Europameisterschaften! Die Interims-Partnerschaft diente nicht nur als kurzfristige Hilfe während der Verletzung von Borgers Stammpartnerin Britta Büthe, sondern kann mit dem Top Ten-Platz bei der EM durchaus mit einem großen Erfolg aufwarten.
Das Aus im Achtelfinale gegen die Lokalmatadoren Stefanie und Doris Schwaiger wurde durch ein knappes 0:2 (16:21, 18:21) auf dem ausverkauften Center Court von Klagenfurt besiegelt. „Kein Wunder, die beiden kennen sich ein Leben lang. Karla und Elena trainieren und spielen erst seit zwei Wochen zusammen“, meint Britta Büthe. „Und gerade im Beachvolleyball profitiert man eben immens, wenn man lange zusammen spielt“. Wie als Bestätigung dieser Aussage haben die Schwaiger-Schwestern einen Tag später vor 10 000 Zuschauern die Europameisterschaft im Land gelassen. Sie bezwangen die Spanierinnen Liliana Fernández Steiner und Elsa Baquerizo in exakt einer Stunde mit 21:15, 20:22, 15:12 und bescherten den Österreichern auf dem Strandbadgelände am Wörthersee ein Volksfest.
Britta Büthe, die 25-jährige Blockspezialistin, verbrachte dagegen die vergangene Woche in Stuttgart mit leichtem Training und Behandlungen in der VfB-Reha-Welt. Die Zwangspause aufgrund der Bauchmuskelverletzung, erlitten bei der Weltmeisterschaft in Polen, neigt sich dem Ende zu. Büthe wartet sehnsüchtig auf grünes Licht für die Rückkehr in den Sand. Am Montag erfolgt ein letzter Check des behandelnden Ärzteteams in Stuttgart
Schon beim nächsten Grand Slam-Turnier des Weltverbandes FIVB in Berlin in der kommenden Woche will Borgers Stammpartnerin wieder dabei sein und versuchen, den Trainingsrückstand schnellstmöglich zu kompensieren. „Ein bisschen konnte ich schon testen, denn während der EM hat das argentinische Nationalduo Ana Gallay/ Georgina Klug am OSP Stuttgart trainiert und wir haben einige Einheiten zusammen absolviert“, sagt Büthe. „Die beiden haben mich sofort total nett aufgenommen.“
Wenn alles gut läuft, kann Karla Borger, die während der Europameisterschaft in Klagenfurt auf einer für sie ungewohnten Position und mit einer ihr ungewohnten Partnerin spielen musste, in Berlin wieder auf die Automatismen zurückgreifen, die das Duo Borger/Büthe ausmachen und mit dem Gewinn des Vize-Weltmeisterstitels Anfang Juli gekrönt wurden – nicht ohne sich bei Elena Kiesling zu bedanken: „Ich find das toll, wie Elena in dieser Situation eingesprungen ist und wie sie mitgezogen hat. Hut ab. Das war ganz großes Tennis“, sagt Karla Borger.
Zwei Partner des sympathischen Beachvolleyball-Nationalduos vom MTV Stuttgart haben sich für das Grand Slam-Turnier in der Bundeshauptstadt eine besondere Aktionen einfallen lassen:
• Die Deutsche Kreditbank DKB ist die Hausbank von Karla Borger und Britta Büthe mit Sitz in Berlin. Anlässlich des Grand Slam-Turniers am Standort stiftet die DKB jedem, der am Eingang des Geländes auf der Waldbühne im DKB-Zelt eine DKB-VISA-Card samt gültigem Ausweisdokument vorweist, zwei Freikarten für den selben Tag.
• Die Firma NATUREHOME aus Althütte im Welzheimer Wald wird am Samstag und Sonntag vor Ort sein und einen Überblick über exklusive und ökologische Designprodukte für ein natürliches Zuhause präsentierten. Natürlich werden auch Karla Borger und Britta Büthe dort vorbei schauen.
Beim siebten von insgesamt zehn Grand Slam-Turnieren der World Tour werden 440 000 Dollar Preisgeld ausgespielt, jeweils 220 000 Dollar für die Damen- und die Herrenkonkurrenz. Jeweils 32 Mannschaften kämpfen auf dem Gelände der Berliner Waldbühne vom 6. bis zum 10. August um den Finaleinzug (Damen-Halbfinale und -Finale: Sonntag, 11. August) und um eine Siegprämie von 33 000 Dollar für den Turniergewinn.















