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Geo-Daten zum Leben erweckt

10.01.200614:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fortbildungsabsolventen an der Universität Kiel präsentieren ihre Arbeiten

Ein "Angel-Lotse" für den Nord-Ostsee-Kanal und ein virtueller Stadtrundgang durch Rendsburg – das sind nur zwei von acht Projekten, die an der Kieler Universität in der Fortbildung Geographische Informationssysteme (GIS) entwickelt wurden. Die Absolventen – Fachkräfte aus ganz Deutschland – werden am Mittwoch, 11. Januar, ab 14 Uhr, in der Olshausenstraße 75, Raum 506 ihre Arbeiten vorstellen und damit gleichzeitig die nächsten 31 Kursteilnehmer auf das kommende Fortbildungsjahr einstimmen.



Fortbildungsabsolventen an der Universität Kiel präsentieren ihre Arbeiten

Die Veranstaltung ist der feierliche Abschluss der ersten einjährigen berufsbegleitenden Fortbildungsinitiative LearnGIS, der einzigen seiner Art an einer norddeutschen Universität. In insgesamt 650 Stunden – zu Hause an einer Lernplattform im Internet und zusätzlich an mehrtägigen Präsenzterminen im GIS-Labor des Geographischen Instituts – eigneten sich die Kursteilnehmer das nötige Wissen an, um selbst ein Projekt im Auftrag eines Unternehmens und einer Behörde umzusetzen. Die Arbeit mit einer professionellen GIS-Software gehörte ebenso dazu wie beispielsweise die Grundlagen des Projektmanagements. Angeleitet wurden sie von der Diplom-Ingenieurin Ulrike Klein, die das LearnGIS-Konzept maßgeblich entwickelte.

"Ein Blick auf unsere Anmeldeliste zeigt: Wir haben mit unserer Fortbildung eine Nische belegt. Die Teilnehmerzahl für den zweiten Durchgang hat sich vervierfacht", erklärt der Initiator, Professor Rainer Duttmann. In nahezu allen Bereichen werden heute raumbezogene Daten erfasst, verarbeitet, ausgewertet und kartographisch dargestellt. Die Kieler Absolventenarbeiten repräsentieren einen Querschnitt durch diese Anwendungsgebiete:

"Blue Line" – Ein virtueller Stadtrundgang durch Rendsburg:

Die Landschaftsarchitektin Barbara Schramm-Braun schuf dieses GIS Projekt für den Tourismus. Der Besucher spaziert zunächst virtuell zu den mittelalterlichen und barocken Sehenswürdigkeiten der Stadt und kann umfangreiche Informationen dazu abrufen. Auf dem Straßenpflaster Rendsburgs kann der Besucher dann entlang der real gemalten blauen Linie wandeln.

"Der Angel-Lotse" – Angeltourismus am Nord-Ostsee-Kanal:

Die Landschaftsplanerin Ursula Lüdke entwickelte für den Landessportfischerverband Schleswig-Holstein ein Geoinformationssystem für den Nord-Ostsee-Kanal. Alle Informationen, die für Angler erforderlich sind, werden in Datenbanken und kartographischen Darstellungen zusammengetragen und können so für eine Vermarktung der Region als Anglerparadies bereitgestellt werden.

"Natürlich Spessart!" – Ein Naturparkinformationssystem:

Im Rahmen von LearnGIS erarbeitete der Biologe Arno Reinhardt ein interaktives Internet-Informationssystem für Erholungssuchende und Naturliebhaber im Hessischen Naturpark Spessart. Der Nutzer findet unter anderem Informationen zur Landschaft, zur Tier- und Pflanzenwelt.

"Bauen in Hemmingstedt" – Grundstücksinformationen für Kaufinteressenten:

Der IT-Systemelektroniker Detlef Krause fasste für das Amt Heide-Land Informationen für gewerblich und wohnlich genutzte Grundstücke in den Kommunen in einem interaktiven Geoinformationssystem zusammen. So sollen den Kaufinteressenten erste Planungsschritte erleichtert werden.
"Föhrer Wasser – wo kommt es her, wo geht es hin?":

Mit dem Projekt der Geographin Marion Wissel für den Wasserbeschaffungsverband Föhr kann man die Landschaftstypen Geest und Marsch auf Föhr im Hinblick auf ihre Nutzung kennen lernen. Die Trinkwassergewinnung und die Marschentwässerung können anhand von Messwerten analysiert und visualisiert werden.

"Was tun, wenn’s brennt?" – Ressourcenmanagement im Katastrophenschutz:

Der Systementwickler Hans-Jörg Friedlein entwickelte für das Landratsamt im Bayrischen Günzburg ein Informationssystem, mit dem im Fall einer Katastrophe der Einsatz von Hilfe besser geplant werden kann. Darin werden Gefahrenobjekte, Gefährdungsschwerpunkte wie Schulen und Kindergärten sowie Katastophenschutzeinrichtungen verwaltet und kartografisch dargestellt.

"Einkaufen um die Ecke?!" – Eine Standortanalyse für Lebensmitteldiscounter:

Mit den Ergebnissen von Kundenbefragungen hat die Volkswirtin Christine Janke ein Informationssystem für Coop Kiel aufgebaut. Es macht die Standorte mit den Zusatzinformationen auf einer Karte sichtbar und untersucht, wo es Potenzial für neue Lebensmitteldiscounter gibt.

"Ausgleich zum Eingriff" – Ausgleichsflächenkataster für den Gewerbepark Westküste:

Ein Intranet-Auskunftsystem für das Amt Heide-Land erstellte der Chemiker Jörg Baumgartner. Am Beispiel des Gewerbeparks Westküste kann man damit Ausgleichsflächen und -maßnahmen für Gewerbegrundstücke schnell zuordnen, besser verwalten und pflegen.

Weitere Infos: http://www.gis.uni-kiel.de

Pressekontakt:
Lehrstuhl für Physische Geographie I Landschaftsökologie und Geoinformation
Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Klein

Ludewig-Meyn-Straße 14
24098 Kiel

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