(openPR) Smartphones sind eine tolle Erfindung, das Büro für die Hosentasche. Mit Sicherheit haben diese kleinen Alleskönner schon sehr vielen dabei geholfen Termine einzuhalten, wichtige Notizen zu machen oder auch den Schnappschuss des Lebens einzufangen. Wo Licht ist, findet sich aber bekanntlich auch oft Schatten. Schlafstörungen sind in der heutigen Zeit ein großes Thema. Das Berufsleben wird immer stressiger und auch zu Hause in den eigenen vier Wänden ist der wohlverdiente Feierabend noch lange nicht in Sicht. Jeder, der sein Smartphone auch noch abends benutzt, stört somit auch seine innere Ruhe. In Fachkreisen wird das circadiane Rhythmik (innere Rhythmen) genannt.
Wie kann man dem vorbeugen?
Ein guter Ansatz ist mit Sicherheit, E-Mails für die Arbeit nicht erst kurz vor dem Schlafen zu bearbeiten. Dieser Fehler wird häufig gemacht, obwohl die Zeit vor der Bettruhe noch einmal der Entspannung dienen sollte. Im Bett mit dem Smartphone zu arbeiten, führt zu Schlaflosigkeit und kann auch andere gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Vor allem die unter 25-Jährigen nutzen sehr häufig das Handy - auch noch direkt vor dem Schlafen.
Kann auf das Smartphone auch abends nicht verzichtet werden, empfiehlt es sich, die Helligkeit des Displays auf ein Minimum herunterzusetzen. Somit ist gewährleistet, dass die Melatoninwerte im Körper auch bei längerer Nutzung nicht zu sehr absinken. Es ranken sich einige Mythen rund um die Handystrahlung, das Stichwort heißt hier Elektrosensibilität. Genaue wissenschaftliche Forschungen zu diesem Thema gibt es nicht, an den vorhandenen wird immer wieder Kritik geübt.
Erreichbar sein ja, aber nur zu normalen Zeiten
Jeder sollte immer und zu jeder Tages- und auch Nachtzeit erreichbar sein, der Gesundheit ist das jedoch nicht unbedingt förderlich. An den Smartphones der neuen Generation kann eingestellt werden, dass zum Beispiel nachts keine E-Mails mehr empfangen werden. Firmen sind dazu übergegangen, Arbeits-E-Mails nach bestimmten Zeiten nicht mehr zu versenden. Diese werden dann erst am nächsten Morgen zugestellt. Nachts kann das Handy getrost auch ausgeschaltet werden. So wichtig kann nichts sein, als dass der Klingelton des Handys den erholsamen Schlaf stören müsste. Vor allem jüngere Menschen sollten lernen, dass die Gesundheit absolute Priorität hat und in der Rangordnung weit vor sozialen Netzwerken wie Facebook oder Nachrichten-Apps wie WhatsApp steht. Dank der neuen Smartphones und immer moderneren Features ist es ein Leichtes, alles vom Handy aus zu organisieren, was durchaus positiv ist. Ganz wichtig ist aber auch, im richtigen Augenblick den Stecker zu ziehen.


















