(openPR) Elf Frauen, elf unterschiedliche Berufs- und Lebenswege und viele kreative Ideen, wie es in der Selbstständigkeit weitergehen kann. Die Gründerinnenwerkstatt, die jetzt bei Frauen & Beruf erfolgreich zu Ende gegangen ist, ist eine wahre Gründerinnenschmiede. Über zehn Wochen haben sich die Teilnehmerinnen einmal wöchentlich getroffen, um herausfinden, ob und in welchem Tempo aus ihrer Idee ein Unternehmen werden kann.
Eine der ersten, die ihren Plan in die Tat umsetzt, ist Barbara Rosengarten. Ende September eröffnet sie „Wolle im Glück“, ein Geschäft für Wolle und Accessoires. Der aktuelle Boom rund ums Stricken und Handarbeiten kommt ihrem Konzept entgegen. Die Gründerinnenwerkstatt hat sie bei der Planung aber als absolute Bereicherung erlebt: „In Sachen Finanzierung und Marketing waren die Seminare eine große Unterstützung. Das hätte ich mir allein nicht zugetraut.“
Die Sparkassenbetriebswirtin Elisabeth W. dagegen kennt sich mit Zahlen gut aus, seit Jahren ist sie erfolgreich als Führungskraft tätig. Dass sie für ihr Vorhaben, sich als Businesscoach selbstständig zu machen, dennoch von der Gründerinnenwerkstatt profitieren konnte, hat mit dem besonderen Konzept zu tun. „Hier geht es um viel mehr als um das Zahlenwerk", sagt sie, „ich konnte in die neue Rolle hineinwachsen."
Um diesen Prozess geht es, sagt Unternehmensberaterin Astrid Hochbahn. Gemeinsam mit der Grafik-Designerin und Marketingberaterin Tanja Gellermann hat sie die Werkstatt über zehn Wochen begleitet. Neben dem Basiswissen rund um Kalkulation, Buchführung und Marketing, standen der Austausch und die Auseinandersetzung mit der neuen Rolle im Vordergrund. „Für uns ist es wichtig, die Frauen in ihren jeweiligen Lebenssituation zu beraten, damit sie herausfinden, welches Risiko sie eingehen können, welche Erfahrungen sie schon haben und welche sie noch erwerben müssen“, sagt Gerlinde Amsbeck von Frauen & Beruf. In der Einrichtung an der Warendorfer Straße gehört die Gründerinnenwerkstatt seit vielen Jahren zum breiten Beratungs- und Qualifizierungsangebot für Frauen in beruflichen Veränderungsprozessen.
Die Gründerin Barbara Rosengarten ist sicher: „Wenn ich jetzt nicht gründe, dann wage ich es wahrscheinlich nicht mehr.“ Dabei ist sie mit Anfang 50 eine durchaus typische Gründerin. „Viele Frauen wollen nach einer längeren Familienzeit oder auch in der Mitte des Berufslebens neu anfangen und sich beruflich weiterentwickeln“, so die Erfahrung von Gerlinde Amsbeck. Dass die Absolventinnen der Gründerinnenwerkstatt sich auch weiterhin zum Austausch treffen, freut sie besonders. „Diese Netzwerke unter Frauen wollen wir unterstützen.“
Die Gründerinnenwerkstätten bietet Frauen & Beruf regelmäßig an. Frauen, die herausfinden wollen, ob aus ihrer Idee ein Unternehmen werden kann, können sich für die nächste Werkstatt, die am 16. September beginnt, anmelden. Es sind noch Plätze frei.












