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Bayerische Kampagne essensWert will Lebensmittelabfall verringern

26.07.201313:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Bayerische Kampagne essensWert will Lebensmittelabfall verringern
Kampagne essenWert: Gib Lebensmittelverschwendung keine Chance
Kampagne essenWert: Gib Lebensmittelverschwendung keine Chance

(openPR) München, 25. Juli 2013. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Abfall. Den größten Anteil daran haben private Haushalte. In Bayern hat das Münchener Ernährungsinstitut KinderLeicht die Kampagne essensWert gestartet. Sie soll Verbraucher ermuntern, ihren Lebensmittelabfall zu verringern.



Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erfahren Konsumenten, wie sie nachhaltig einkaufen und Abfälle vermeiden. „Damit wollen wir ein Bewusstsein für die gesamte Wertschöpfungskette unserer Ernährung schaffen“, erklärt Initiatorin Agnes Streber, Ernährungswissenschaftlerin und Leiterin von KinderLeicht. Begleitet wird die Kampagne von Workshops in ganz Bayern und Angeboten online. Hier werden Tipps zum gezielten Einkauf, Lagern und Verarbeiten von Lebensmitteln gegeben.

„Jedes Lebensmittel, das im Müll landet, ist eines zu viel“, betont Elisabeth Mengele-Kley, Leiterin des Referats Grundsatzangelegenheiten der Ernährung im StMELF. Das Staatsministerium unterstützt unter anderem Projekte, in denen Kinder in Kindertagesstätten und Schulen Lebensmittel kennenlernen. Die Kampagne essensWert wird bis Ende kommenden Jahres mit rund 130.000 Euro gefördert. Lebensmittelverschwendung ist ein Schwerpunkt in den Sachgebieten Ernährung und Haushaltsleistungen an 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. „Der erhobene Zeigefinger ist nicht mehr zeitgemä?, weiß Mengele-Kley. Ihrer Erfahrung nach fehlen einerseits Grundkenntnisse im Umgang mit Lebensmitteln, andererseits überfordere die Verbraucher das überwältigende Angebot im Handel. Mengele-Kley empfiehlt, in der Kinderernährung auf die Portionsgrößen zu achten und beim Kauf auf die Herkunft der Lebensmittel.

Wertschätzung fehlt

Dass Nahrung in der Mülltonne landet, liegt nach Silvia Schlögel, Kreisbäuerin aus Weilheim-Schongau, auch daran, dass viele Verbraucher den Bezug zur Erzeugung und damit die Wertschätzung für Nahrung verloren haben. „Wir Bäuerinnen produzieren in unseren Betrieben qualitativ hochwertige Lebensmittel“, erklärt sie ihr Engagement für die Kampagne und die Unterstützung der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband. Für Schlögel ist eine Verschwendung von Lebensmitteln eine Verschwendung von Ressourcen. Der Vergeudung könne durch entsprechende Haushaltsplanung entgegen gewirkt werden.

82 Kilo landen im Abfall

Die bayerische Kampagne folgt einer bundesweiten Initiative von Ilse Aigner, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Aigner hat das Thema Lebensmittelverschwendung 2012 auf die politische Agenda gesetzt. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie der Universität Stuttgart stellt fest, dass jeder Deutsche im Jahr 82 Kilogramm Lebensmittel in den Abfall wirft. Davon seien 53 Kilogramm im Wert von 235 Euro noch verwendbar. Laut einer Studie der Technischen Hochschule Deggendorf liegt der Verbrauch in Bayern mit 65 Kilogramm unter dem Bundeswert. Dr. Malte Rubach, Projektleiter Wissenschaft am Kompetenzzentrum für Ernährung, führt dies darauf zurück, dass der Freistaat agrarisch geprägt ist.

Dessen ungeachtet werde weltweit weiter die Hälfte aller Lebensmittel weggeworfen, betont Dr. Wilfried Bommert, Leiter des Berliner Instituts für Welternährung. „Wir werfen Dinge weg, zu denen wir keinen emotionalen Bezug haben.“ Das treibe die Preise in die Höhe. Mit der Kampagne essensWert in den Haushalten anzusetzen, sei richtig. Handel, Verarbeiter und Produzenten würden nachziehen. Streber zufolge ist das Ziel letztlich „Nachhaltigkeit und Wertschätzung“.

Olaf Konstantin Krueger

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