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Pro und contra: Sollte man bei Versandapotheken bestellen?

24.07.201312:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Pro und contra: Sollte man bei Versandapotheken bestellen?
Mit Versandapotheken ist das Medikament nur noch einen Klick entfernt
Mit Versandapotheken ist das Medikament nur noch einen Klick entfernt

(openPR) „Zu Risiken oder Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Das war einmal. Im Jahr 2004 wurde die Preisbindung für rezeptfreie Medikamente aufgehoben. „Rezeptfreie Arznei kann bei Versandapotheken um bis zu 50 Prozent günstiger sein“, sagt die Verbraucherschützerin Sabine Strüder. Aufgrund von Kooperationen verschiedener Apotheken kann aber durchaus auch die Apotheke vor Ort mal günstiger sein. Da gibt es dann die Beratung noch obendrauf. Wofür soll man sich also entscheiden? Hier einige Pro und Contra.


Pro
Die zwei Hauptargumente für den Kauf bei einer Versandapotheke sind natürlich der Preis und die Bequemlichkeit. Logischerweise entstehen einer Versandapotheke weniger Personalkosten, als der herkömmlichen Apotheke. Es ist außerdem ein Unterschied, ob eine Apotheke über ein vergleichbares Ladenlokal verfügt, oder ob ein Versandhandel lediglich ein Lager mieten muss. Diese preislichen Vorteile können natürlich an den Endverbraucher weitergegeben werden. Außerdem muss man bei einer Versandapotheke das Haus nicht extra verlassen, um etwas zu bestellen. Meistens geht das ganz unkompliziert online. Die Zustellung erfolgt dann einfach auf dem Postweg oder mit einem Paketdienst. Somit sprechen die Faktoren Zeit, Geld, Bequemlichkeit ganz klar für einen Kauf in einer Versandapotheke.
Contra
„Unter dem Strich nehmen die Versandapotheken ihre Informations- und Beratungs¬pflichten nicht ernst genug und ignorieren die Vorgaben der Apotheken¬betriebs¬ordnung“, kritisierte Klaus Müller (Vorstand der Verbraucherzentrale NRW). Wobei wir auch schon bei den Nachteilen wären. Wer sich eine professionelle Beratung wünscht, ist bei Versandapotheken sicherlich fehl am Platze. Außerdem gehen viele Anbieter offensichtlich zu leichtfertig mit der Abgabe von freiverkäuflichen Arzneimitteln um. Verbraucherschützer bestellten im Rahmen eines Testkaufs jeweils fünf Packungen mit 20 Tabletten Betadorm-D. Dabei handelt es sich um ein Mittel zur Behandlung von Schlafstörungen, das jedoch bei Dauergebrauch abhängig machen kann. Die Tester gaben sich laut Begleittext als eine chronisch an Schlafstörungen leidende Kundin aus, die mit der Bestellung ein wirksames und verträgliches Mittel zur dauerhaften Einnahme suche und hierzu noch passende Hinweise benötige.
Somit hatte die vermeintliche Patientin das Fünffache der empfohlenen Höchstmenge bestellt. Laut der Packungsbeilage wird nur zur Einnahme von einer Tablette täglich geraten und nicht länger als 14 Tage. „Solche exemplarischen Patientenanfragen verpflichten die Versandapotheken zu einer eingehenden Beratung und gegebenenfalls auch zum Einschreiten“, so die Verbraucher¬zentrale. Nach Auswertung der Testkäufe erfüllten lediglich 6 der 50 getesteten Versandapotheken die eigens definierten Mindestkriterien für die Beratung. Fünf reagierten überhaupt nicht auf die Bitte nach Beratung.
Fazit
Wem Beratung wichtig ist, der sollte in eine Apotheke gehen und dem Fachpersonal seine Fragen stellen. Dort kann man dann direkt seine Medikamente mitnehmen. Wer genau weiß was er braucht, von seinem Arzt umfassend informiert wurde und jetzt lediglich das Medikament beziehen möchte, das er bereits kennt, kommt bei einer Versandapotheke oftmals günstiger weg.

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