(openPR) Burtenbach, 23. Juli 2013
• Ökonomische und ökologische Effizienzsteigerung im Güterverkehr durch verlängerte Trailer
• Über zehn Prozent Kraftstoffersparnis
• Über zehn Prozent weniger CO2-Emissionen
• Höheres Einsparpotenzial als aerodynamische Maßnahmen
• Kein Invest in Infrastruktur nötig
• 7,45 Meter kürzer als Lang-Lkw
• EU-Kommission berät über Änderung der Längen von Sattelzügen
Der um 1,3 Meter verlängerte Euro Trailer aus dem Hause Kögel rückt wieder verstärkt in den Fokus der aktuellen Diskussion um eine moderate Verlängerung bei Aufliegern. Aktuell berät die EU-Kommission über die Änderung der entsprechenden Richtlinie 96/53/EG. Damit bestätigt sich das Euro-Trailer-Konzept von Kögel.
Erfahrungen und Hindernisse für den Kögel Euro Trailer
Kögel bietet bereits seit sieben Jahren den um 1,3 Meter verlängerten Auflieger in verschiedenen Aufbauvarianten an. Bereits vor dem Feldversuch für innovative Nutzfahrzeuge waren rund 300 Kögel Euro Trailer, damals noch unter der Bezeichnung „Big Maxx“, mit Ausnahmegenehmigung auf deutschen Straßen unterwegs und konnten ihre Vorteile unter Beweis stellen. Während die 300 verlängerten Auflieger weiterhin mit einer Sondergenehmigung auf Straßen in ganz Deutschland, ohne aufzufallen, unterwegs sind, zählen alle neu zugelassenen Euro Trailer seit Anfang 2012 zum Feldversuch für innovative Nutzfahrzeuge. Deshalb dürfen diese verlängerten Auflieger wie der um 7,45 Meter längere Lang-Lkw nur in den teilnehmenden Bundesländern Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und auf freigegebene Strecken in Bremen und Baden-Württemberg fahren. Einziger Vorteil: Der Euro Trailer darf das gesamte Straßennetz der teilnehmenden Länder nutzen.
Weitere Vorteile des Kögel Euro Trailer
Mit einer Länge von 14,9 Meter bietet der Euro Trailer je nach Variante bis zu 10 m³ mehr Volumen und ist dadurch besonders wirtschaftlich und umweltfreundlich. Bei Doppelstockbeladung lassen sich bis zu acht Paletten mehr transportieren. Daraus ergibt sich eine erhebliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauches pro transportierte Palette. Ein zehn Prozent geringerer CO2-Ausstoß bei gleichem Kraftstoffverbrauch im Vergleich mit einem Standard-Auflieger bestätigt die RWTH Aachen/Prof. Wallentowitz. Der verlängerte Auflieger stellt so eine perfekte Lösung für die Bewältigung des künftig wachsenden Transportvolumens dar. Da der Euro Trailer zudem kürzer als ein Standard-Gliederzug ist, ergibt sich eine positive Auswirkung auf die Verkehrssicherheit und die bestehende Infrastruktur wie Parkplätze. Der Kögel Euro Trailer reduziert die Transportkosten, spart Kraftstoff, vermindert die CO2-Emmission und erhöht die Effizienz der Speditionen.
Flexibel einsetzbar auch im kombinierten Verkehr
Gemäß den Anforderungen des Feldversuchs für innovative Nutzfahrzeuge sind die Euro Trailer auch mit Bahncodifizierung für die Verladung auf Tragtaschenwagen der Bauart c/e/f/g/h erhältlich. Der Aufbau erfüllt die Aufbaufestigkeit nach DIN EN 12642 Code XL. Zudem verfügen die Euro Trailer über „Lang-Lkw“-Hinweisschilder, entsprechende Konturenmarkierungen sowie ein Kamerasystem am Heck zur Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs.
„Dass der Kögel Euro Trailer zur Reduktion des Kraftstoffverbrauches und der Verringerung von CO2-Emissionen maßgeblich beiträgt, beweisen die über 300 verlängerten Kögel Auflieger, die bereits seit Jahren mit einer Sondergenehmigung auf Deutschlands Straßen unterwegs sind“, sagt Thomas Eschey, Geschäftsführer Technik bei Kögel. „Kögel Euro Trailer leisten erwiesenermaßen einen wichtigen Beitrag für die ökonomische und ökologische Effizienzsteigerung im Güterverkehr und sollten deshalb künftig nicht nur mit Sondergenehmigung beziehungsweise im Rahmen des Feldversuchs unterwegs sein.“













