(openPR) Am Samstag, den 6.7.2013, kamen zahlreiche Augsburger zusammen, um mit einer Menschenschlange in der Innenstadt auf die sexuelle Ausbeutung von Frauen in Augsburg aufmerksam zu machen.
Organisiert wurde die Aktion von der Arbeitsgruppe „Augsburger/Innen gegen Menschenhandel“, deren ehrenamtliche Mitarbeiter mit Flyern in Hochschulen, Kirchengemeinden und auf Facebook zu dieser Aktion eingeladen hatten.
An einem Stand auf dem Rathausplatz konnten sich die Mitbürger zum Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution informieren. Unter anderem waren Kurzfilme zu sehen, die in einem als Bordellzimmer umgebauten VW-Bus gezeigt wurden. Die Expertin Rita Hieble von der Opferhilfsorganisation SOLWODI berichtete über ihre Arbeit und die Situation der betroffenen Frauen. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich an einer Unterschriftenaktion gegen die Menschenhandel in Deutschland zu beteiligen.
Um 13 Uhr ging es dann los mit dem „Walk for Freedom“. Mehr als 120 Demonstranten marschierten in T-Shirts mit dem Aufdruck „Augsburger/Innen gegen Menschenhandel“ durch die Fußgängerzone. Zum Schluss der Demonstration versammelten sich die Teilnehmer auf dem Rathausplatz und ließen weiße Ballons als Symbol der Solidarität mit den Opfern von Menschenhandel aufsteigen.
„Die Resonanz, die wir erlebt haben, war super“, so Pastor Klaus Engelmohr, der die Arbeitsgruppe leitet. „Wir merken ja immer wieder, dass diese Thematik eine Wissenslücke bei den meisten Menschen darstellt. Wenn Menschen aber erfahren, was für schlimme Dinge auch in Augsburg stattfinden, wollen sie sofort wissen, was sie dagegen tun können“. Mehr Informationen finden Interessierte auf der Homepage der Arbeitsgruppe: www.AUXgegenMH.de.









