(openPR) Esslingen am Neckar, 15.07.2013 – 8,3 Millionen Deutsche vertrauen beim Autokredit einer Autobank. 6,6 Millionen wenden sich beim Autokauf an ihre Hausbank.
In den letzten Jahren blieb im Autokreditmarkt das Anteilsverhältnis zwischen Hausbanken und Autokreditbanken weitestgehend konstant. Derzeit finanzieren 21,3% der deutschen Gesamtbevölkerung ihren privaten PKW mit einem Kredit. 9,5% nehmen den Kredit bei ihrer Hausbank auf, die anderen 11,8% vertrauen einer Autobank.
Großbanken haben einen höheren Anteil an Autokreditnehmern als es ihrem Marktanteil entspricht. Auch die Direktbanken schöpfen ihre Möglichkeiten überdurchschnittlich gut aus. Die Sparkassen fallen hier auf, denn sie bleiben weit unter dem vorhandenen Ausschöpfungspotenzial.
Beim Neuwagenkauf haben Autobanken Vorteile, weil Autokauf und Finanzierung in einem Schritt getätigt werden. Während Autobanken zu 55% Neuwagen finanzieren, fällt dieser Anteil bei den Hausbanken mit gut einem Drittel deutlich geringer aus.
Markenwerkstätten profitieren von dem großen Neuwagenanteil der Autobankkreditnehmer: 42% von ihnen suchen für Service und Reparaturen Markenwerkstätten auf; 27% nutzen markenfreie Werkstätten. Die Kreditnehmer von Hausbanken hingegen wenden sich zu etwa gleichen Teilen an Markenwerkstätten (31%) und freie Werkstätten (29%).
Die Hälfte der Autokreditnehmer benötigt den Kredit im mittleren Lebensabschnitt zwischen 30 und 50 Jahren. Immerhin nutzen fast zwei Drittel der Zielgruppe ihren PKW täglich. In der deutschen Gesamtbevölkerung sind es mit 40% deutlich weniger.
Über die Studie:
Die Studie „Bankzielgruppe Autokreditnehmer 2013“ von research tools gibt auf 90 Seiten Einblick in das Bankverhalten von Autokreditnehmern. Basis sind rund 6.800 Interviews mit bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen, die ihren selbst gefahrenen PKW mit einem Kredit finanzieren. Neben Kundenverhalten, Marktanteilen und Bankprodukten werden auch das Freizeit- und Medienverhalten der Zielgruppe analysiert.












