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Kann eine Mikronährstofftherapie bei Migräne helfen?

10.07.201317:09 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Kann eine Mikronährstofftherapie bei Migräne helfen?
Bild: Konstantin Yuganov - Fotolia.com
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(openPR) Die Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung, von der etwa 10 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Das sind in Deutschland etwa acht Millionen Menschen, wobei die Migräne bei Frauen dreimal häufiger auftritt als bei Männern.


Migräne kann bei empfindlichen Personen durch verschiedene Schlüsselreize ausgelöst werden, dazu gehören z.B. Natriumglutamat, Nitrite, Tyramine oder Phenylethylamin, ein Stoff, der z.B. in der Schokolade vorkommt. Häufiger Auslöser der Migräne sind auch Stress, Schlafmangel oder zuviel Schlaf, Wetterschwankungen etc. Die Migräne ist durch medizinische Maßnahmen derzeit nicht heilbar, sowohl für die Akuttherapie als auch zur Langzeitprophylaxe gibt es verschiedene Gruppen von Medikamenten, darüber hinaus können zur Behandlung der Migräne Mikronährstoffe erfolgreich eingesetzt werden.

In mehreren Studien erwies sich eine Supplementierung von Vitamin B2 als effektiv zur Prävention der Migräne bei Kindern und Erwachsenen. Die günstigen Effekte von Riboflavin dürften hauptsächlich darauf zurückzuführen sein, dass dieses Vitamin die mitochondriale Energieproduktion verbessert. Auch Coenzym Q10 ist ein Mikronährstoff mit großer Bedeutung für die ATP-Synthese in den Mitochondrien und zeigte einen günstigen Effekt in der Prävention von Migräneanfällen bei Erwachsenen.

Migränepatienten haben oftmals niedrige Magnesiumspiegel im Serum, die auch mit der Häufigkeit von Migräneanfällen korrelieren. In einer iranischen Studie konnten durch eine Supplementierung mit Vitamin E verschiedene Symptome der menstruellen Migräne gebessert werden, wie z.B. Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit und Übelkeit. Mehrfach wurden bei Migränepatienten erhöhte Parameter des oxidativen Stresses nachgewiesen. Möglicherweise ist der oxidative Stress auch ein Schlüsselfaktor bei der Entstehung der Migräne. Die Aminosäuren Tryptophan und Glutaminsäure hatten in Studien ebenfalls einen Bezug zur Migränesymptomatik.

Auch andere Faktoren wie erhöhte Homocysteinkonzentrationen oder ein Eisenmangel können bei der Migräne eine Rolle spielen. Empfehlenswert ist eine Blutuntersuchung wie der DCMS-Neuro-Check, um zu testen, welche Mikronährstoffe dem Stoffwechsel fehlen, um diese dann gezielt wieder zuzuführen. Das ist die effektivste Form der Mikronährstofftherapie. © Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik GmbH


Referenzen:
- wikipedia.org: Migräne
- Boehnke C et al.: High-dose riboflavin treatment is efficacious in migraine prophylaxis: an open study in a tertiary care centre; Eur J Neurol. 2004 Jul; 11(7): 475-7
- Slater SK et al.: A randomized, double-blinded, placebo-controlled, crossover, add-on study of coenzyme Q10 in the prevention of pediatric and adolescent migraine; Cephalalgia. 2011 Jun; 31(8): 897-905
- Hershey AD et al.: Coenzyme Q10 deficiency and response to supplementation in pediatric and adolescent migraine; Headache. 2007 Jan; 47(1): 73-80
- Samaie A et al.: Blood magnesium levels in migraineurs within and between the headache attacks: a case control study; Pan Afr Med J. 2012; 11: 46. Epub 2012 Mar 15
- Ziaei S et al.: The effect of vitamin E on the treatment of menstrual migraine; Med Sci Monit. 2009 Jan; 15(1): CR16-9
- Bernecker C et al.: Oxidative stress is associated with migraine and migraine-related metabolic risk in females; Eur J Neurol. 2011 Oct; 18(10): 1233-9
- Drummond PD: Tryptophan depletion increases nausea, headache and photophobia in migraine suffers; Cephalalgia. 2006 Oct; 26(10): 1225-33
- Ferrari A et al.: Effective prophylactic treatments of migraine lower plasma glutamate levels; Cephalagia. 2009 Apr; 29(4): 423-9


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