(openPR) Der Plan der EU-Kommission, auch Wasserkonzessionen zwangsweise ausschreiben zu lassen, hatte in den vergangenen Wochen vielerorts für Unruhe gesorgt. In Leserbriefen und in Diskussionen äußerten Wasserkunden und Politiker ihre Besorgnis, dass dadurch die Wasserversorgung in falsche Hände gelangen könne. Nach der kürzlich getroffenen Entscheidung besteht dazu kein Anlass mehr. Die Kommission gab nun dem Widerstand folgend ihre Pläne auf. Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft begrüßt diese Einsicht. Der Mülheimer Wasserversorger ist ein Beispiel dafür, dass eine öffentlich-private Partnerschaft erfolgreich sein kann. Voraussetzung ist allerdings, dass kein Zwang ausgeübt wird, sondern die Entscheidung, private Partner einzubeziehen, freiwillig erfolgt. Das war bei RWW vor mittlerweile 100 Jahren der Fall und die gute Zusammenarbeit hält bis heute an.







