(openPR) Brauchen Kinder ein Handy? Überall per Handy erreichbar zu sein, ist für viele Jugendliche heutzutage selbstverständlich. Aber es sind offensichtlich gar nicht immer die Kinder, welche ein Mobiltelefon haben möchten:
37 Prozent von Ihnen bekommen ihr erstes Handy auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern.
Ab wann brauchen Kinder ein eigenes Handy?
Seit Ende 2003 gibt es ein Handys speziell schon für Kindergartenkinder zum Preis von etwa 110 Euro. Dieses Handy ist ein Dualbandgerät ohne Display und mit nur drei Tasten für eine kinderleichte Bedienung konzipiert.
Bisher waren vergleichbare Handys für Kindergartenkinder in Deutschland tabu. Das Handy kann in Notsituationen aber nützlich sein und wird wegen der Rufbegrenzung auf fünf fest gespeicherte Nummern, sowie wegen der fehlenden SMS-Funktion nicht zur 0190-er-Kostenfalle. Fragen nach dem SAR-Wert (Handystrahlung) werden aber meist ebenso offen gelassen, wie die nach einer möglichen Gesundheitsgefährdung der Kinder.
Laut einer Umfrage der Telekom vom Jahr 2003; wie gut Handys für Kindergartenkinder ankommen, waren im Endstand etwa 53 % für Kindergartenhandys und 40 % dagegen, wobei der Anteil der Befürworter über die Dauer der Umfrage hinweg beständig schrumpfte.
Pädagogen sind sich einig, das Jungen und Mädchen, die jünger als zwölf sind, im Grunde noch kein Handy benötigen. Als sinnvoll erachtet wird es bei jüngeren Kindern nur, wenn sie gezwungen sind, längere Strecken allein zu Fuß, per Bahn oder Bus zurückzulegen.
Verspätet sich das Kind, kann es Bescheid sagen oder gegebenenfalls darum bitten, abgeholt zu werden.
Welche Mobiltelefone sind geeignet?
Ab etwa zehn Jahren sind Kinder in der Lage, ein normales Handy zu bedienen. Viele bekommen zunächst das alte Gerät von Mama oder Papa, das zunächst wohl auch ausreicht. Jüngere Kinder sind damit aber überfordert. Für sie kommen spezielle Handys in Betracht, die einfach zu bedienen sind und nur wenige Basisfunktionen haben.
Am häufigsten verkauft wird derzeit das Kinderhandy MyMo für Kids ab 4 Jahre(Kindergartenhandy).
Das GSM-Telefon kommt mit drei Tasten aus und kann bis zu fünf Rufnummern anwählen. Das Herunterladen von Klingeltönen ist nicht möglich, ebenso können keine sms verschickt werden, was natürlich den Geldbeutel der Eltern freut. Das 60 Gramm leichte Dualband-Gerät funktioniert mit jeder SIM-Karte, es kann auch ohne Karte für den Ortungsdienst "track your kid" genutzt werden.
(Ohne Vertrag kostet es je nach Anbieter zwischen 80 und 100 Euro.)
Wo kann man spezielle Geräte für Kinder kaufen?
Früher hatte jede Mobilfunkfirma mindestens ein Kinderhandy im Sortiment; heute sind sie dagegen meist nur im Spezialhandel oder per Internet zu beziehen.
Lokalisierung per SMS oder online
Wollen nervöse Eltern besorgt wissen, wo Ihr Nachwuchs sich nach der Schule befindet, bietet sich ein Ortungsdienst an. Per SMS oder Webseite kann der Netzbetreiber die Handys in den Funkzellen bis auf wenige Meter genau lokalisieren. Die Lokalisierung "track your kid" ruft die Daten ab und schickt diese und den Straßennamen des möglichen Aufenthaltsortes per SMS oder im Web an die Eltern zurück. Der Ortungsdienst funktioniert mit dem Kinderhandy, aber auch mit jedem anderen Handy. Es werden Pre-Paid-Karten und Festvertrags-SIM fast aller Netzbetreiber aufgespürt.
Grundgebühr und mindestens 50 Cent pro Anfrage
"track your kid" gibt es in zwei Tarifoptionen. Die Basis-Variante kostet z.Z. einmalig etwa 19,90 Euro und pro Ortung 1 Euro. Für die Premium-Version verlangen Anbieter etwa 9,90 Euro Einrichtungsgebühr und 36 Euro Jahresgebühr. Dafür sind dann 20 Ortungen gratis und jede weitere kostet nur 50 Cent. Die Premium-Version lohnt im ersten Jahr also ab drei Ortungen im Monat, im zweiten Jahr ab fünf Ortungen pro Monat. Neben der SMS mit Straßennamen des Aufenthaltsortes des Handys will der Anbieter in nächster Zukunft auch Kartenmaterial per MMS versenden.
Gemäßigter Einsatz statt Überwachung
Sinnvoll eingesetzt und mit geschulter kindlicher Eigenverantwortung kann diese innovative Technologie helfen, das Wohlergehen Ihrer Kinder zu sichern. Überbesorgten Eltern gibt sie damit aber auch die ultimative Kontrollmöglichkeit über ihre Kinder in die Hand, was dann pädagogisch mindestens fragwürdig ist.
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Portal für die selbstbewusste und moderne Frau
Endlich ist sie da; die Website, speziell für die Frau unseres Jahrhunderts.












