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STOPP. Die 5 Strapazen für unsere Wirbelsäule

05.07.201311:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: STOPP. Die 5 Strapazen für unsere Wirbelsäule
In einem gesunden Bewegungsapparat spielt die Wirbelsäule eine wichtige Rolle
In einem gesunden Bewegungsapparat spielt die Wirbelsäule eine wichtige Rolle

(openPR) Fast jeder Erwachsene leidet manchmal an Schmerzen in Schulter oder Kreuz. Meistens sind die Geplagten zwischen 35 und 55 Jahren alt. Bei sage und schreibe 85 Prozent aller Betroffenen lässt sich keine eindeutige Ursache finden. Viele Patienten glauben dass die S-förmige sehr empfindlich sei. Darum schonen sie den Rücken bei Schmerzen. Dieses Verhalten ist zwar verständlich, aber für die Gesundheit des Rückens absolut falsch. Für die Wirbelsäule gibt es fünf besonders schlechte Faktoren.


Die extrem flexible Wirbelsäule federt unsere alltäglichen Bewegungen ab. Es wäre nämlich sehr schmerzhaft, wenn die Stöße beim Gehen, Laufen und Springen ungefedert im Gehirn ankommen würden. Darüber hinaus könnte das Gleichgewichtsorgan im Ohr gestört werden. Dies hätte dann Orientierungsstörungen und Sehprobleme zur Folge. Die häufigsten Erkrankungen sind Bandscheibenvorfall, Instabilität bis zum Wirbelgleiten, rheumatisch entzündliche Erkrankungen wie Morbus Bechterew und Deformationen wie Skoliose. Bei all den Erkrankungen und Schmerzen stellt sich die Frage: Was schadet dem Rücken am meisten?
Faktor Faulheit
Gewebe das genutzt wird entwickelt sich, was ungenutzt bleibt verkümmert mit der Zeit. Daher gilt auch für den Rücken wer ihn nicht belastet, schwächt die Muskulatur. Auch die gut gemeinte Schonung unterfordert Muskeln und Knochen. Wirbelknochen und Gelenkknorpel werden durch mangelnde Bewegung porös. Die Bandscheiben können durch Bewegung Flüssigkeit samt Nährstoffen aufnehmen. Bleibt die Bewegung aus fehlt auch die ernährende Flüssigkeit für die Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Fachleute glauben, dass etwa 90 Prozent aller Kreuzschmerzen auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Faulheit und Schonung sind Gift für den Rücken.
Faktor Stress
Etwa 80 Prozent aller Menschen mit Rückenschmerzen sind die Beschwerden nach zwei Monaten wieder los. Bleibt der Schmerz allerdings, spielt fast immer die Psyche eine Rolle dabei. Stress, Trauer und Ängste können die Muskeln dauerhaft verkrampfen lassen. Ein Job der überfordert, ständig Zeitdruck ausgesetzt zu sein oder auch überaus fordernde Vorgesetzte können aus einer zunächst harmlosen Muskelverspannung ein großes Rückenproblem werden lassen. Ganz besonders gefährdet sind dabei Menschen, die als äußerst zäh gelten. Wer auf die Zähne beißt um bloß alles durchzuhalten schadet seinem Rücken oft dauerhaft. Wer in der Vergangenheit schon einmal unter Rückenschmerzen zu leiden hatte, bekommt mit mindestend doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit erneut Probleme.
Faktor Alter
Die Wirbelsäule verschleißt mit zunehmendem Alter. Bei manchen setzt der Verschleiß früher ein, bei anderen später. Aber mit den Jahren werden die Bandscheiben mürbe, rissig und schmaler. Lassen die körpereigenen Stoßdämpfer und Abstandhalter zwischen den einzelnen Wirbeln nach, verursacht diese Abnutzung Schmerzen. Im Regelfall kann man sagen, dass je älter ein Mensch wird, desto häufiger bekommt er auch Rückenschmerzen. Das gilt bis etwa zum 60. Lebensjahr. Danach werden die Schmerzen seltener. Schuld für die Geschwindigkeit des Abbaus der Wirbelsäule sind im Übrigen in 70 Prozent der Fälle die Gene.
Faktor Monotonie
Schwere körperliche Arbeit, die oft einseitig belastet schadet dem Rücken. Auch Menschen, die buchstäblich jeden Tag immer ein und dieselbe Handbewegung oder Armbewegung machen müssen leiden besonders oft unter Rückenschmerzen. Bei den sehr monotonen Tätigkeiten spiel es nicht einmal vordergründig eine Rolle, ob es sich um eine Tätigkeit handelt, die Kraft erfordert. Dazu zählt zum Beispiel auch zu langes Sitzen am Arbeitsplatz. Monotonie beschleunigt den Verschleiß der Wirbelsäule.
Faktor Erschütterung
Ständige Vibrationen belasten die Wirbelsäule so sehr, dass Kreuzschmerzen entstehen. Kraftfahrer etwa sind fortlaufend dem Gerüttel des LKW-Motors ausgesetzt. Bei ihnen sind vibrationsbedingte Schäden des Rückens sogar als Berufskrankheit anerkannt. Erschüttern Vibrationen den Rücken müssen die Muskeln viel mehr Arbeit leisten.

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