(openPR) Premiere „Z – The Musical of Zorro“ bei den Clingenburg Festspielen
20 Jahre Clingenburg Festspiele – das Jubiläum fand seinen gebührenden Einstand mit der europäischen Erstaufführung des musikalisch wie dramatisch hoch emotionalen Musicals „Z – The Musical of Zorro“ am Donnerstag, 13. Juni 2013 in Klingenberg am Main. Begeistert reagierte das Publikum auf die Höchstleistungen des Ensembles sowie des Live-Orchesters voller lateinamerikanischer Rhythmen, Folklore und Lebensgefühl – eingebettet in die fantastische Legende des Helden Zorro, der voller Inbrust für Gerechtigkeit und seine Liebe kämpft.
Die Naturbühne der Clingenburg wirkt schlicht wie immer. Und dennoch steckt sie voller Möglichkeiten, die Intendant Marcel Krohn, der die Regie führt, auch in diesem Jahr wieder äußerst ideenreich ausschöpft, um die Geschichte des Romanhelden Zorro, einer Art Robin Hood aus der spanischen Kolonialzeit im Kalifornien des 18. Jahrhunderts, zu erzählen. Ein 18-köpfiger Chor rahmt die sozial-romantische Handlung ein. Ihn leitet neben einem mit 14 Musikern besetzten Live-Orchester der Musikalische Leiter Ralph Schreiner in perfekter Präzision.
Allen voran steht der Held des Abends, Diego de la Vega alias Zorro, verkörpert vom Tenor Karl Grunewald, der sein ganzes Feuer, aber auch sein Gefühl und seine stimmliche Bandbreite in die Rolle legt. Im Lauf des Spiels kann er die Vielseitigkeit des Freiheitshelden immer mehr entwickeln, der tagsüber den nichtsnutzigen Aristokratensohn gibt, um nachts in der Maske des Zorro die
Ausblutung der Bauern durch einen geldgierigen Gouverneur (Daniel Coninx) zu rächen. Die Liebe seines Herzens Carlotta erkennt im Rückkehrer aus Spanien nicht den Mann mit der Maske, der ihr heimlich den Hof macht und in den sie sich verliebt. Judith Peres verhilft der verzweifelt nach einem Retter für ihr geknechtetes Land rufenden Carlotta mit viel Temperament und großer gesanglicher Stärke zu einer Heldin, die sich nicht verbiegen lässt und standhaft nach der wahren Liebe sucht. Den Anträgen von Diego und seines skrupellosen Kontrahenten Capitan Ramerez (ein sehr glaubwürdig aalglatter Daniel Pabst) widersteht sie tapfer. Lediglich einige gefühlvolle Balladen (Ich sah ihn nie von Angesicht) sprechen von ihrer Verzweiflung.
Doch es geht in der ersten Aufführung auf europäischem Boden in der Übersetzung von Marcel Krohn nach der Vorlage des Musicals von Robert W. Cabell, der auch zu den Premierengästen zählte, nicht nur dramatisch oder romantisch zu: Auch das Lebensgefühl der Hispano-Amerikaner zieht die Zuschauer in ihren Bann. Die Feierlaune der Gipsys und einfachen Leute wird in bunt choreographierten Chorhymnen gepriesen, die Tänze und Lieder sind ein Fest fürs Auge, allein schon durch die farbenprächtige Tracht der Tänzerinnen (Kostüme: Ulla Birkelbach). Spätestens wenn Zorro auf dem schwarzen Pferd ‚Diabolo‘ auf die Bühne reitet, schlägt das Abenteuerherz der Zuschauer höher.
Eintrittskarten zu den insgesamt 20 Vorstellungen, die bis zum 26. Juli gespielt werden, gibt es in der Tourist-Information der Stadt Klingenberg, Hauptstraße 26a, 63911 Klingenberg am Main, Telefon 09372 3040 und 921259, Telefax 09372 12354.
Die Tourist-Information ist von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Eintrittskarten sind auch online unter clingenburg-festspiele.de und für alle Nachmittags- und Abendvorstellungen bei adticket.de sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Klingenberg, 14. Juni 2013 Abdruck honorarfrei.












