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Netzwerke stärken – Kooperationen leben

04.07.201317:01 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) DVSG-Bundeskongress „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ 2013 in Münster


Berlin. (dvsg/mb) Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 10. und 11. Oktober 2013 zum DVSG-Bundeskongress Sozialarbeit im Gesundheitswesen 2011 – „Netzwerke stärken – Kooperationen leben“ nach Münster/Westfalen ein.



Immer wieder wird im Gesundheitswesen die fehlende sektorenübergreifende Versorgung im Gesundheitswesen beklagt und eine Vernetzung der Bereiche und Beteiligten gefordert. Brüche in der Versorgung aufgrund der sektoralen Leistungserbringung müssen vermieden, Schnittstellen im Leistungssystem überbrückt und die Leistungen des Gesundheits- und Sozialsystems gebündelt werden. Dazu ist es notwendig, Netzwerkstrukturen aufzubauen und zu pflegen sowie die Kooperation aller Beteiligten zu organisieren.

„Die demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit der Zunahme von älteren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, einer verstärkten Singularisierung und die nachgewiesenermaßen höheren Risiken von Menschen in prekären Lebenslagen sowie die Veränderung des Krankheitsspektrums hin zu chronischen Erkrankungen und Zivilisationskrankheiten erfordern die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufsgruppen aus den unterschiedlichen Leistungsbereichen des Sozial- und Gesundheitssystems. Insbesondere der durch diese veränderten gesellschaftlichen Bedingungen resultierenden Fehlnutzung des medizinischen Leistungssystems muss durch mehr sektorenübergreifende Kooperation, Koordination und Vernetzung aller Berufsgruppen, Leistungsträger und Leistungserbringer begegnet werden“, betonte der 1. Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, Ulrich Kurlemann.

Was sind Anforderungen für eine gelingende Zusammenarbeit? Wo funktioniert Kooperation nicht? Was sind die Hemmnisse und Widerstände? Was sind gute Lösungsansätze und Strukturen für Kooperation? Das sind einige Fragen, die beim diesjährigen Bundeskongress zur Diskussion gestellt werden sollen.

Der DVSG-Bundeskongress ist die bundesweit größte Tagung zum Themenkomplex der psychosozialen Versorgung im Gesundheitswesen und bietet Fachleuten aus Praxis, Forschung und Lehre sowie allen im Gesundheitswesen Beteiligten eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. Die Plenarveranstaltungen und Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, aktuelle Themen und grundsätzliche Fragestellungen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zu diskutieren, sich fortzubilden und an Lösungsansätzen für eine qualitative Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen mitzuwirken.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Interprofessionelle Kooperation in der der Gesundheitsversorgung – Wie ist die Soziale Arbeit aufgestellt“ wird Prof. Dr. Karlheinz Ortmann, Stell-vertretender Leiter des Instituts für Soziale Gesundheit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin halten. In der anschließenden Podiumsdiskussion liegt ein besonderen Augenmerk sowohl auf notwendige Kooperationen zwischen stationären und ambulante Versorgungsstrukturen als auch die bessere Verzahnung von Leistungen des Gesundheits- und des Sozialwesens. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen innerhalb der Sektoren und über Sektorengrenzen hinweg.

In einem Plenumsvortrag wird Prof. Dr. Gerhard Igl vom Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in Europa der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Gesundheitssozialarbeit als Gesundheitsberuf betrachten und juristische Perspektiven zur besseren Verankerung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen aufzeigen. In einem berufspolitischen Plenum werden die Forderungen des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit (DBSH) zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Fachlichkeit Sozialer Arbeit zur Diskussion gestellt.

In insgesamt 15 fachspezifischen Foren werden vertiefend Themen aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern sowie Querschnittsthemen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen behandelt. An den beiden Kongresstagen finden unter anderem folgende Foren statt:

- Aus den Augen - aus dem Sinn?
Warum gute Überleitung nicht an der Pforte endet
- Kinderschutz - Vernetzung von Gesundheitswesen und Jugendhilfe
- Wir müssen leider draußen bleiben!? Sozial selektive Nutzung ambulanter Beratungsangebote
- Im Fokus Sozialer Arbeit: die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender
- Soziale Arbeit in der Onkologie: Psychosoziale Belastungen und Langzeitfolgen bei Krebserkrankungen
- Es braucht ein ganzes Dorf – Altern und gesundheitsbezogene soziale Arbeit im kommunalen Kontext
- Ist die Zukunft "online"? - Neue Medien als Potenziale für die Soziale Arbeit
- Rehabilitation in der älter werdenden Gesellschaft - Anforderungen an die Rehabilitation der Zukunft
- Neue Herausforderungen - neue Antworten in der Suchtarbeit?

Zum Abschluss des Kongresses wird Prof. Dr. Hugo Mennemann von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Münster einen Ausblick auf den Bundeskongress 2015 geben und den Beitrag der Sozialen Arbeit angesichts gesundheitspolitischer Herausforderungen analysieren.

Begleitet wird der Kongress von einer Fachausstellung, bei der sich Kooperationspartner der DVSG sowie weitere Organisationen, Verbände, Unternehmen aus dem Gesundheitswesen präsentieren.

Das Kongressprogramm kann bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Tel: 030/39 40 64 54-0, E-Mail: E-Mail, angefordert werden. Ausführliche Informationen auch im Internet unter www.dvsg-bundeskongress.de.

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