(openPR) Ulaanbaatar, Juni 2013: Ein ausdrückliche Interessenbekundung zur Unterstützung der Dialogplattform „Green Cities – Green Industries“ und das Interesse, die anstehenden Aufgaben im Bereich der mongolischen Herausforderungen mit deutschen Partnern und Angeboten anzugehen, standen im Fokus der Gespräche der deutschen Delegation unter der politischen Leitung der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg und des German Global Trade Forum Berlin im Ministerium für Bauwesen und Stadtentwicklung der Mongolei in der Haupt-stadt Ulaanbaatar. Dr. Gundula Henkel, Leiterin des Internationalen Büros der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und politische Begleiterin der Delegation empfahl die traditionellen Bindungen der Mongolei zu Deutschland und das Po-tenzial der vielen in Deutschland lebenden und arbeitenden mongolischen Staatsbürgern für mögliche Gemeinschaftsprojekte.
Das durch die Botschaft der Mongolei in Berlin initiierte Gespräch führte die Stellvertretende Ministerin für das Bauwesen und die urbane Stadtentwicklung Gochoosuren Baigalmaa an. Tsogt Bayarbat, Director General, Department Urban Development and Land Affairs Policy, Ministry of Construction, Banz-ragch Tsedensamba, Director General Department of Construction and Building Materials – Policy Implementation and Coordination und Altangerel Lkhamser-jid, Senior Officer International Cooperation Devision, Ministry of Construction and Urban Development Mongolia erläuterten die aktuelle Bedarfssituation, die auf die teilnehmenden deutschen Unternehmensvertreter nach den vorher mitge-teilten Profilen geradezu zugeschnitten war.
Im Bauwesen der Mongolei beruhen inzwischen 60% der Projekte auf ausländi-schen Investitionen und Kooperationen. Aufgrund des Regierungsabkommens zwischen Deutschland und der Mongolei werden an die 100 Projekte allein im Bereich Bauwesen angestrebt. Im Interesse der Ausrichtung auf „grüne Techno-logien“ plant das Bauministerium gemeinsam mit Ministerium für Transport und Infrastruktur im August dieses Jahres offiziellen Besuch in Deutschland und Tschechien. Vor allem in Deutschland werden Lösungen für die Sanierung und Modernisierung des Altbau- bzw. Plattenbaubestands gesucht.
Die Modernisierung der Infrastruktur, die urbane Stadtentwicklung, die energie-effiziente Modernisierung bestehender Wohnanlagen, Wohnbebauung und Er-schließung, Modernisierung und Ausbau der Verkehrswege unter Berücksichti-gung moderner Straßenbauwerkstoffe und Methoden, die Gestaltung der Abfall- und Entsorgungswirtschaft, Wasserversorgung und das Management, der weitere Kraftwerksbau- und die Modernisierung der bestehenden Anlagen, Einsatz mo-derner Technologien und ressourcenschonender Systeme im Bergbau, der insbe-sondere beim Einsatz von Wasser, die Evaluierung von Biogasanlagen entspra-chen der Agenda und den Angeboten der Delegationsteilnehmern.
Dr. Gundula Henkel, Leiterin des Internationalen Büros der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg, übermittelte der Regierung der Mongolei die besten Empfehlungen ihrer Landeshauptstadt und unterstrich das Interesse, die gemeinsamen Themen im Rahmen der Initiative „Green Cities - Green Indust-ries – The „Metropolitan“ Conferences“ kontinuierlich und nachhaltig zu erör-tern.
Die Themen „neue Baumaterialien“ und die von Dr. Michael Voigt, Shanghai, erläuterten Erfahrungen der Bayer MaterialScience beim Eco-Commercial Building „O-Energiehäuser, dh. kein zusätzlicher Energieverbrauch oberhalb der selbst erzeugten Energie bezogen auf ein Jahr“) stießen unmittelbar auf großes Interesse. Die inzwischen in Anlehnung an die von Bayer weltweit errichteten Musterhäuser, die durchweg „Lighthouse Funktion“ haben und unter Extrembe-dingungen in Europa, in den USA, in Indien und zuletzt in China (Qingdao) er-folgreich umgesetzt wurden, können auch unter den Extrembedingungen der Mongolei neue Perspektiven hervorbringen.
Grigorij Wagner, Dipl. Ing., Jahrgang 1947, Gesellschafter-Geschäftsführe der in Berlin ansässigen „rub Berlin GmbH - Gesellschaft für Recycling, Umwelt und Biotechnologie mbH“ stellte die von seiner Gesellschaft entwickelten Addi-tive „Duroflex®, Wawax®, Wapolene®, Waphalt®, Wapet®, Wanyl®, Waflex® vor, die beim richtigen Einsatz im Verkehrswegebau die notwendige Flexibilisierung der Wegeflächen und des Asphalts gewährleisten können. Die in Russland und China gemachten Erfahrungen können vollständig eingebracht werden.
Die rub Berlin GmbH ist ein Technologieunternehmen, das seit 1990 Produkte und Technologien für verschiedene Branchen entwickelt, anwendet und ver-marktet: -Asphalt-Additive zur Verbesserung der Belastbarkeit und Verlänge-rung der Lebensdauer von Straßen aller Art und Autobahnen; -Recycling und Verwertung von Abfällen aller Art, insbesondere von mineralischen Abfällen aus der Metallurgie (Schlacken) sowie von Bergbau-Reststoffen (Haldenmateri-al) für den Straßenbau.
Die weltweit operierende Ingenieurgesellschaft PSE Engineering GmbH mit den Verwaltungssitzen in Quakenbrück, Hannover und demnächst Magdeburg in Deutschland empfahl sich im Bereich Erdöl- und Gas, Pipelinebau, Wasser- und Abfallwirtschaft, insbesondere bei der Errichtung umweltfreundlicher und belastungsfreier Müllentsorgungseinrichtungen. Die auch im industriellen Bereich operierende Gesellschaft ist im Wesentlichen auch spezialisiert, Wasserbehand-lungsfragen im Bergbau- und Industrieanlagenbereich zu behandeln und zu op-timieren, wie Gesellschafter-Geschäftsführer Hand-Günter Behrendt erläuterte. Im Bergbau, bei der Versorgung der Minen und bei der Erschließung der Jurten-siedlungen setzt sich die PSE jetzt mit den Angeboten und Projektanfragen der mongolischen Seite auseinander.
Weitere Gesprächsteilnehmer: Martin Hoffmann, Stadtrat und Mitglied des Aus-schuss für Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und kommunale Beschäf-tigungspolitik, Günter Behrendt, Geschäftsführender Gesellschafter der PSE En-gineering GmbH/Hannover, Grigorij Wagner, Geschäftsführender Gesellschafter der rub Berlin (Straßenbau) GmbH, Helmut Hoffmann, Leiter des China-Desk der PSE Engineering/Magdeburg Office, Rüdiger-Herbert Zielke, Water & Wa-termanagement Department of PSE German Engineering GmbH, Rechtsanwalt Eberhard J. Trempel, Trempel & Associates Berlin and Director General of German Global Trade Forum Berlin, Dulgun Boum-Yalagch, Explore Mongolia and Mongolisch-Deutscher Wirtschafsklub Berlin e.V., Kourosh Pourkian, Pre-sident and CEO of Pourkian Group of Companies and Chairman of the Board of Rudolf Baader Norddeutsche Maschinenbaufabriken Lübeck, Corinna Bethge, „urban nomads Berlin/Ulaanbaatar.













