(openPR) Gleich aus zwei Gründen hat sich HAIRLINER’S in Bremen die Auszeichnung „CLIPS Ausbildungssalon des Monats“ verdient: Zum einen aufgrund des ausgefeilten Ausbildungssystems, das nahezu keinen Aspekt unberührt lässt. Und zum anderen, weil das Recruiting genauso nachahmenswert ist.
Schon 1997 wurde HAIRLINER’S als „vorbildliches Ausbildungsunternehmen“ von der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammer Bremen empfohlen – und 2012 gab es noch zusätzlich die Auszeichnung zum „CLIPS Ausbildungssalon des Monats“.
Eine Auszeichnung, die Stefan Hagens und Rainer Kaemena nicht dazu nutzen werden, um sich darauf auszuruhen, sondern um damit gleich wieder für sich werben zu können. Für ihre drei Salons braucht das Unternehmerduo Hagens-Kaemena Nachwuchs. Jedes Jahr aufs Neue. Und jedes Jahr aufs Neue kämpfen auch die beiden Bremer Vorzeigefriseure mit der Nachwuchs-Misere der Branche: Auch Stefan Hagens und Rainer Kaemena erfahren rückläufige Bewerberzahlen, schwindendes Engagement, mangelnde Motivation. Und dennoch: Hagens und Kaemena klagen nicht an, sie stellen fest und hört nicht auf, weiter daran zu arbeiten, die Situation zu verbessern.
Dort sein, wo die Bewerber sind
Dafür gehen sie seit einigen Jahren auch in die Schule. In den 9. und 10. Klassen der lokalen Realschulen bietet Hagens Bewerbertrainings an und sichtet so das Potenzial der Friseur-Willigen. Doch das ist nur eine der vielen Aktivitäten, mit denen die HAIRLINER’S-Salons ihre Rekrutierung betreiben.
Hagens und Kaemena betreiben drei Salons, in denen rund 35 Mitarbeiter arbeiten, etwa die Hälfte davon Azubis. Insgesamt haben sich im Jahr 2013 rund 100 junge Menschen beim Duo Hagens/Kaemena beworben. Von diesen fallen bereits ca die Hälfte durch das erste Raster. Der Rest wurde zu Gruppengesprächen eingeladen. Es sei inzwischen aber Jahre her, so Hagens, dass zu diesen Terminen auch wirklich alle kämen, die eingeladen waren. An der Diskrepanz zwischen Anspruch, der Bereitschaft Leistung zu erbringen und der Wirklichkeit im Alltag, zerbrechen viele Träume. Bedingt durch mangelndes Sozialverhalten und fehlenden Biss bei vielen Bewerbern kommt es dann innerhalb der Probezeit zur Ernüchterung. In der Regel schmeißt ein Teil der Azubis sehr schnell das Handtuch, weil sie den Anforderungen nicht gerecht werden können oder wollen. Die Quote liege bei einem knappen Drittel, die wieder aufgeben.
Umfängliche persönliche Weiterentwicklung
„Wir verlangen viel aber wir geben auch viel. Jeden Montag ist Ausbildungstag und die Azubis werden nach einem strengen Lehrplan von ausgesuchten Trainern geschult. Die Trainer entstammen den eigenen Reihen und vermitteln somit auch den Wertekanon, der bei HAIRLINER’S gilt. Schließlich haben sie alle auch hier als Trainee begonnen. Zusätzlich gibt es zwei Trainingsabende die Woche, an denen die Azubis ihre „Hausaufgaben“ gemäß Trainingsplan erarbeiten müssen. Nach vier Monaten absolvieren die Jugendlichen ihre erste interne Prüfung, nach einem Jahr gibt es die zweite Prüfung. Danach arbeiten die Azubis im Junior-Team als Junior-Stylistin und haben so die Chance, das Gelernte in der Praxis zu vertiefen. Regelmäßige externe und interne Seminare, Messebesuche, psychologische Trainings, Fremdsprachenunterricht und Personal- Coachings sind Garanten einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Teambuildings-Maßnahmen, das soziale Miteinander ist Wichtig bei HAIRLINER‘S.
Im Junior-Team arbeiten die Trainees in einer günstigeren Preisschiene, können so selbst einen Kundenstamm erarbeiten und ihr Ausbildungsgehalt über ein Provisionsmodell aufstocken. Und wie eine solche Karriere „enden“ kann, verrät die Karriere-Website von HAIRLINER’S … Schauen Sie einfach selbst.













