(openPR) Berufsorientierungstournee 2014 startete im Bremer Friseurunternehmen HAIRLINER‘S
Nach wie vor ist der Friseurberuf einer der Traumberufe vieler junger Menschen. Leider wird dieser Traum nur all zu oft durch das falsche Bild in der Öffentlichkeit getrübt.
Welchen Schulabschluss brauche ich für meinen Traum-Ausbildungsplatz? Welche Eigenschaften muss man für eine erfolgreiche Bewerbung mitbringen? Welche Karrierechancen gibt es? Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Damit Lehrer ihren Schülern, die in der Berufsorientierungsphase stecken, solche Fragen ehrlich beantworten können, rief das Landesinstitut für Schule (LIS) die Berufsorientierungstournee ins Leben.
Seit 2003 führt das Landesinstitut für Schule regelmäßig Berufsorientierungstourneen zu verschiedenen Berufsfeldern durch. Dieses Jahr läuft die Veranstaltungsreihe unter dem Motto ´Handwerk zum Anfassen` und stellt praxisnah verschiedene Handwerksberufe vor. Den Start machte das Bremer Friseurunternehmen HAIRLINER‘S.
In den HAIRLINER’S-Salons „Am Wall“ und an der „Schwachhauser Heerstraße“ blickten die Lehrkräfte den Friseuren im Tagesgeschäft über die Schulter und erfuhren Wichtiges rund um die Ausbildung und den Friseurberuf im Allgemeinen. Die beiden HAIRLINER’S Geschäftsführer Stefan Hagens und Rainer Kaemena berichteten dabei eindrucksvoll von ihren persönlichen Erfahrungen, stellten das HAIRLINER’S Ausbildungskonzept vor und regten die Pädagogen zu Diskussionen über das öffentliche Bild an.
Auch die Auszubildenden kamen zu Wort und erzählten aus ihrem Alltag. So lernten die Teilnehmer der Fortbildung, dass man bei HAIRLINER’S zum Beispiel bei den wöchentlichen Haarschneideschulungen zuerst die Frisuren zeichnen können muss, ehe man diese schneiden darf. Auch das Tragen von Handschuhen bei der Haarwäsche und dem Umgang mit Färbemitteln ist wichtig, um Allergien vorzubeugen, erfuhren die Lehrer.
Die beiden Salonmanagerinnen Kathrin Nickel (Schwachhauser Heerstraße) und Sophie Nickel (Am Wall) erklärten den Pädagogen die Schwerpunkte und Inhalte der Friseurausbildung und schilderten an ihren eigenen Beispielen, wie eine Karriere heute im Friseurberuf aussehen kann.
Aber auch die Praxis kam nicht zu kurz: Was eine gute Haarwäsche ausmacht, zeigte Stefan Hagens am lebenden Objekt selbst. Gabriela Schierenbeck, Ausbildungsberaterin der Handwerkskammer Bremen, freut sich über den gelungenen Start und das Interesse der teilnehmenden Lehrkräfte: „Die Berufsorientierung profitiert von diesem Austausch, wenn die Lehrer als Multiplikatoren ihre Einblicke in verschiedene Berufsfelder weitergeben. Gerade bei dem Berufsbild des Friseurs gibt es immer wieder falsche Vorstellungen, die durch den Austausch mit dem HAIRLINER‘S-Team ausgeräumt wurden.“













