openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Unterschätzter weißer Hautkrebs

01.07.201308:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Für 2010 errechnete die Gesellschaft für epidemiologische Krebsregister rund 140.000 Neuerkrankungen. Davon entfallen nur knapp 20.000 auf den schwarzen Hautkrebs, aber der Rest auf die Tumorarten des hellen Hautkrebses. Brustkrebs kommt hierzulande auf Platz zwei. Zum Vergleich: Hier liegen jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen vor. Die "Dunkelziffer" für den hellen Hautkrebs liegt nach Schätzungen sogar noch höher, denn nicht alle Kliniken und Hautärzte erfassen diese Krebsart umfassend. Das Wissen über die Gefährlichkeit des schwarzen Hautkrebses ist im Verhältnis zum weißen Hautkrebs in der deutschen Bevölkerung höher. Doch auch der weiße Hautkrebs kann tödlich enden. 2010 starben daran hierzulande 600 Menschen. Beim schwarzen Hautkrebs waren es 2.600. Problematisch ist beim weißen Hautkrebs die Gewebezerstörung. Wichtig ist es deshalb, dass auch harmlos erscheinende aktinische Keratosen behandelt werden. Aktinische Keratosen sind durch langjährige intensive Einwirkung von Sonnenlicht (UV-Strahlung) verursachte chronische Schädigungen der verhornten Oberhaut. Das Fortschreiten dieser Hautschädigung ist langsam, kann aber unbehandelt nach Jahren in Formen von Hautkrebs übergehen. In 10 bis 30 Prozent der Fälle wird daraus Hautkrebs. Diese Keratosen treten vorwiegend an den Körperstellen auf, die dem Sonnenlicht besonders ausgesetzt sind: Kopf, Ohren, Nase, Jochbein, Unterlippe oder Handrücken.

Unauffälliger Beginn

Hauttumore im allgemeinen beginnen meist unauffällig und äußern sich beispielsweise anfangs nicht gleich durch Juckreiz. Um möglichen Hauterkrankungen entgegenzuwirken, sollten Patienten eine Selbstinspektion vornehmen. Jegliche Veränderungen der Haut also selbst wahrnehmen und eine Risikoeinschätzung vornehmen. Dazu zählt die Frage nach dem eigenen Hauttyp oder wie oft die Person der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. "Jede verdächtige Hautstelle, die sich nach sechs bis acht Wochen nicht zurückgebildet hat, sollte einer hautärztlichen Untersuchung unterzogen werden", empfiehlt Dr. Sybille Thoma-Uszynski, Dermatologin in Berlin-Mitte (http://www.hautarzt-mitte.de). Zudem sollte routinemäßig der gesamte Körper vom Hautarzt ein- bis zweimal im Jahr nach Knötchen, wiederkehrenden Verhornungen, veränderten Muttermalen oder Leberflecken untersucht werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 730348
 1039

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Unterschätzter weißer Hautkrebs“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Priv.-Doz. Dr. med. habil. Sybille Thoma-Uszynski

Neurodermitis liegt (zum Teil) in den Genen
Neurodermitis liegt (zum Teil) in den Genen
Rund jedes fünfte Kind und jeder zehnte Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Neurodermitis. Die Ekzem-Erkrankung verläuft in der Regel schubweise und plagt die Betroffenen mit starkem Juckreiz. "Das trübt nicht nur die Lebensqualität, sondern kann auch die Anfälligkeit für andere Entzündungserkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma steigern", erläutert Dr. Sybille Thoma-Uszynski, Hautärztin in Berlin-Mitte (http://www.hautarzt-mitte.de). Obwohl die Neurodermitis zu den weltweit am häufigsten auftretenden chronischen Erkrankungen zählt,…
Werden Hautkrankheiten bald mit Spinnenseide geheilt?
Werden Hautkrankheiten bald mit Spinnenseide geheilt?
Es klingt nach Science-Fiction, könnte jedoch schon in absehbarer Zeit Realität werden: Um erkrankte Hautstellen zu heilen, wird quasi ein künstliches Spinnennetz darüber gespannt. Eine schwedische Biotech-Firma hat nun die Grundlage dafür geschaffen, diese Vision umzusetzen, indem sie ein Verfahren zur Herstellung sogenannter Spirdroin-Proteine entwickelt hat. Diese entsprechen weitgehend den Proteinen in Spinnenseide, denn sie werden aus Spinnen-Gensequenzen geklont und dann aus E.Coli-Bakterien herangezüchtet. Am Ende der Produktion kommt …

Das könnte Sie auch interessieren:

Hautkrebs - Vorsicht vor chronischer UV-Belastung und Sonnenbrand
Hautkrebs - Vorsicht vor chronischer UV-Belastung und Sonnenbrand
München, 13. Juni 2012 - Durch den sorglosen Umgang mit der Sonne ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten rapide angestiegen. Repariert der Körper kleinere Schäden durch UV-Strahlung sofort selbst, kann er gegen eine zu hohe UV-Belastung nichts mehr ausrichten. Das geschädigte Erbgut lässt die Zellen unkontrolliert wachsen, …
Zwischenbilanz Hautkrebs-Screening: großer Erfolg
Zwischenbilanz Hautkrebs-Screening: großer Erfolg
11 Millionen Versicherte haben die Untersuchung bereits genutzt Bonn (sts) – Das Hautkrebs-Screening ist nach zwei Jahren bundesweit fest etabliert: 11 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben die Untersuchung bereits genutzt. 38.000 Haut- und Hausärzte ließen sich für dieses Verfahren weiterbilden und qualifizieren. „Kein anderes …
Bild: Zertifizierte Behandlungszentren für Hellen Hautkrebs jetzt bundesweit etabliertBild: Zertifizierte Behandlungszentren für Hellen Hautkrebs jetzt bundesweit etabliert
Zertifizierte Behandlungszentren für Hellen Hautkrebs jetzt bundesweit etabliert
… der Sonne ausgesetzt war, Krebszellen entstehen. Fachärzte sprechen daher auch von einem Sonnenkonto der Haut. Irgendwann ist dieses Konto voll – die Gefahr einen Hautkrebs zu entwickeln ist dann besonders hoch. Häufigste Krebsart Der helle Hautkrebs ist dabei die häufigste Krebsart überhaupt. Jährlich werden allein in Deutschland weit über 200.000 Neuerkrankungen …
Endlich Sonne! Hautschutz-Tipps für Klein und Groß
Endlich Sonne! Hautschutz-Tipps für Klein und Groß
… die Menschen über den richtigen Umgang mit der Sonne zu informieren – denn mit einigen einfachen Regeln kann man die sonnige Zeit entspannt genießen, ohne sein Hautkrebs-Risiko zu erhöhen: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden, sich bevorzugt im Schatten aufhalten und vor allem keinen Sonnenbrand bekommen“, das empfiehlt …
Weniger Hautkrebstote in Schleswig-Holstein
Weniger Hautkrebstote in Schleswig-Holstein
Pilotprojekt „Hautkrebs-Test“ senkt Sterblichkeit am malignen Melanom Bonn/Hamburg (gb) – Deutlich weniger Menschen sterben an einem malignen Melanom, wenn ihnen kostenlos eine systematische Hautkrebs-Früherkennung angeboten wird. Dies belegt die Auswertung der Daten des einjährigen Pilotprojektes in Schleswig-Holstein. Das Projekt fand von 2003 bis …
Heller Hautkrebs – ein oft unterschätztes Risiko
Heller Hautkrebs – ein oft unterschätztes Risiko
Neue Aufklärungs-Kampagne „Action! 1 Minute für Hautgesundheit – Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs“ informiert Risikogruppen und ruft zur Prävention auf Düsseldorf, 8. Juli 2014 – Vielen Menschen ist ihr Risiko an Hellem Hautkrebs zu erkranken nicht bewusst: Personen mit täglichen privaten oder beruflichen Aufenthalten im Freien sind genauso gefährdet …
Neuer Informationsfilm „Hautkrebs“
Neuer Informationsfilm „Hautkrebs“
Deutsche Krebshilfe bringt weitere kostenlose DVD heraus Bonn (jt) – Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland: 140.000 Menschen erkranken jährlich daran. Etwa 22.000 von ihnen leiden am besonders gefährlichen Malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Um über die Prävention, Früherkennung und Therapie von Hautkrebs zu informieren, …
Bild: Alarmierende Erkenntnisse zum Hautkrebs - Gemeinsame Initiative mehrerer OrganisationenBild: Alarmierende Erkenntnisse zum Hautkrebs - Gemeinsame Initiative mehrerer Organisationen
Alarmierende Erkenntnisse zum Hautkrebs - Gemeinsame Initiative mehrerer Organisationen
Erste Ergebnisse des flächendeckenden Hautkrebs-Screenings: Zahl der Erkrankungen im Frühstadium stark gestiegen - Therapiechancen: Frühzeitige Intervention steigert Möglichkeiten zur Heilung erheblich - Neue Statistik: Mittleres Erkrankungsalter extrem niedrig Dresden, 30. April 2009 – Neue statistische Untersuchungen über den Hautkrebs in Deutschland …
Zunahme bei Hautkrebs-OPs
Zunahme bei Hautkrebs-OPs
In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl von Hautkrebsbehandlungen in Krankenhäusern um knapp ein Viertel gestiegen wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Wie immer sind solche Zahlen nicht nur negativ zu sehen. Denn die Zuwachsrate ist auch durch bessere Therapiemöglichkeiten für den schwarzen Hautkrebs verursacht. Dafür gibt es …
Bild: Lokal-fokussierte Hyperthermie als Komplementärtherapie bei bösartigem HautkrebsBild: Lokal-fokussierte Hyperthermie als Komplementärtherapie bei bösartigem Hautkrebs
Lokal-fokussierte Hyperthermie als Komplementärtherapie bei bösartigem Hautkrebs
Sommerzeit: Lebensstilbedingte Krebserkrankungen wie „schwarzer Hautkrebs“ nehmen zu Der schwarze Hautkrebs nimmt nach aktuellen Beobachtungen zu: Laut Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID, 2018) erkranken jährlich etwa 35.000 Menschen in Deutschland am malignen Melanom. Bei Hautkrebs vermehren sich bösartige Zellen …
Sie lesen gerade: Unterschätzter weißer Hautkrebs