(openPR) Anbieter, Produkt, Berater, Haftung – viele Kriterien entscheiden über die richtige Versicherung
Bremen, Dezember 2005. Je größer der Markt, desto schwieriger die Kaufentscheidung – dies gilt vor allem bei Versicherungen. Gut, wenn Berater überforderten Verbrauchern kompetent zur Seite stehen. Schlecht, wenn schon hier Verwirrung herrscht: Verschiedene Angebote von Vertretern, Verkäufern, Vermittlern und Maklern locken potentielle Kunden. „Versicherungsnehmer wissen oft nicht, mit wem sie es eigentlich zu tun haben“, weiß Elmar Franzen von der unabhängigen Wirtschaftsberatung Franzen und Partner. „Ob der favorisierte Berater tatsächlich unabhängig arbeitet oder aber im Dienste eines oder mehrerer Unternehmen steht, hängt entscheidend von seiner Berufsbezeichnung ab.“
Versicherungsvertretern geht es in erster Linie um den Verkauf von Produkten ihres Unternehmens. Die individuelle Beratung tritt damit eventuell in den Hintergrund, Verbraucher haben das Nachsehen. Versicherungsmakler hingegen verstehen sich gemäß Definition des Bundesgerichtshofs als Sachwalter des Kunden und tragen dafür Sorge, nach umfassender und unabhängiger Beratung das jeweils beste Produkt zu vermitteln. „Makler binden sich an keine Versicherungsgesellschaften“, führt Franzen weiter aus. „Ihnen steht so der gesamte Markt für optimale und individualisierte Lösungen zur Verfügung.“ Tritt der Versicherungsfall tatsächlich ein, kommt es zum Härtetest: Hält das Produkt wider Erwarten nicht das Versprechen des Maklers, haftet dieser für Falschberatung. Somit behalten Kunden in Krisenfällen ihren Ansprechpartner, während bei Vertretern die Haftung auf das Unternehmen übergeht.
Potenzielle Versicherungsnehmer fahren also gut damit, sich schon vorab zu informieren: Berät der Verkäufer wirklich objektiv, also auch zu Produkten verschiedener Versicherungen? Wer haftet im Zweifelsfall? Handelt es sich um einen Vertreter oder einen Makler? Letztendlich treffen die Kunden immer die Entscheidung und tragen die Folgen.













