(openPR) Dass es um unsere sozialen Sicherungssysteme schlecht bestellt ist, ist seit langem bekannt. Panik ist trotzdem nicht angebracht: „Wir haben ein Problem, das ist groß, aber es gibt kein Problem, das wir nicht lösen können“, sagte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen. Im Rahmen eines Vortrags unter dem Titel „Sozialkassen vor dem Kollaps – Sind wir Zechpreller zu Lasten unserer Kinder?“ sprach das ehemalige Mitglied der Rürup-Kommission auf Einladung des Finanz- und Versicherungsberaters Franzen + Partner am 13. Dezember 2006 im Schmidt & Koch - Audi-Hangar, in Delmenhorst.
„Der Vortrag sollte unseren Kunden und Partnern die Möglichkeit geben, sich eine unabhängige Meinung zu bilden“, sagte Michael Bartneck, Geschäftsführer bei Franzen + Partner. Mit prägnanten sprachlichen Bildern erläuterte Raffelhüschen den rund 100 Gästen die Situation der sozialen Sicherungssysteme. Ursache der Probleme sei ein aufkommender „demografischer Orkan“. „Im Moment merken wir die ersten Böhen“, so der Wissenschaftler. Die ursprüngliche Bevölkerungspyramide hat sich in einen Döner-Spieß verwandelt. Die geburtenstarken Jahrgänge befinden sich in der Mitte. Je Älter sie werden desto mehr entwickelt sich der Spieß zu einem Pilz. Dann müssen wenige junge viele alte Menschen finanzieren. Nach dem reinigenden Sturm scheint in gut 60 Jahren wieder die Sonne. Dann gleicht die grafische Darstellung der Demografie einer Urne. Selbst wenn heute mehr Kinder geboren werden, würde es nichts mehr ändern. Die Ursache liege in der Vergangenheit und bestimme die Zukunft, erklärte Raffelhüschen. Trotzdem gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Denn die Rente ist gesichert, die notwendigen Reformschritte sind gemacht. Sie wird sich allerdings auf eine Basisversorgung beschränken“, so der Experte. Bei der Kranken- und Pflegeversicherung steht den Bürgern alles noch bevor. „Hier muss rationiert und zusätzlich auf kapitalgedeckte Lösungen gesetzt werden“, meinte Raffelhüschen, dessen Forschungsschwerpunkte im Bereich der Sozialpolitik sowie in der angewandten Makroökonomie liegen.
Als Kontrast zum allgemeinen Tenor des Referenten – auf individuelle Vorsorge zu setzen – ist es Franzen + Partner wichtig den Solidaritätsgedanken unserer Gesellschaft nicht zu vergessen. Deshalb kommt der komplette Eintrittserlös dem Kinderhospiz Löwenherz Syke und dem AWO Kindergarten Ströhen/Delmenhorst zugute. Die Scheckübergabe ist für die zweite Januarwoche geplant.
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Über Franzen + Partner:
Das Unternehmen Franzen + Partner wurde 1993 von Elmar Franzen gegründet. Als Beratungsunternehmen im Versicherungs- und Finanzbereich konzentriert sich Franzen + Partner auf das Firmengeschäft von Mittelständlern. Verbindende Kernkompetenz für die Kunden ist der Ansatz, kleinen und mittleren Unternehmen die gleichen professionellen Standards zu bieten, die auch im Industriekundenbereich üblich sind. Im Kern werden die Dienstleistungen Sachversicherungen, Finanzierung, Altersvorsorge und Vermögensberatung angeboten.
Sitz des Unternehmens ist Bremen/Stuhr. Der Beratungsumsatz beträgt über eine Millionen Euro, das vermittelte Finanzierungsvolumen liegt bei 25 Millionen Euro pro Jahr. Das Unternehmen beschäftigt 15 Mitarbeiter, die 1.650 Kunden (Stand August 2006) betreuen.













