(openPR) SPIE würdigt Forschungsarbeit auf dem Gebiet der organischen Photovoltaik
Die 3D-Micromac AG wurde am 26. Januar 2011 mit dem „SPIE 2011 Green Photonics Award“ ausgezeich-net. Tino Petsch, Vorstandsvorsitzender der 3D-Micromac AG nahm diesen Preis auf der „Photonics West“ in San Francisco für die wissenschaftliche Publikation zum Thema “Laserbearbeitung von organischen So-larzellen im Rolle-zu-Rolle-Herstellungsprozess“ entgegen. Mit diesem Preis würdigt SPIE die herausragende Forschungsarbeit des Chemnitzer Unternehmens auf dem Gebiet der „Grünen Technologien“.
Die 3D-Micromac AG ist seit Jahren erfolgreich in der Entwicklung und Vermarktung von Laseranlagen zur Bearbeitung von waferbasierten als auch Dünnschicht-Solarzellen tätig. Seit Anfang 2009 beschäftigen sich die Ingenieure des Unternehmens mit der Laserprozessierung organischer Photovoltaik-Zellen (OPV). Ziel ist die Entwicklung und Herstellung kompletter Fertigungslinien zur Produktion von OPVs von den Aus-gangsmaterialien bis zur fertig verkapselten Zelle. Neben Laserstrukturierung und -annealing werden hier Technologien wie beispielsweise Gravurdruck, Slot Die Coating und InkJet-Druck zum Einsatz kommen.
Organische Photovoltaik (OPV): Eine organische Solarzelle besteht im Gegensatz zu herkömmlichen anorganischen Solarzellen aus organischen Verbindungen (Kohlenstoff-Verbindungen). Vorteile dieser OPVs sind ge-ringe Herstellungskosten, Flexibilität, Transparenz und einfache Handha-bung. Momentan wird jedoch ein relativ geringer Wirkungsgrad erreicht (ca. 8% im Labormaßstab). Zudem ist die Langzeitstabilität der organischen Verbindungen noch nicht ausreichend. Organische Solarzellen eignen sich hervorragend für den Einsatz in mobilen Geräten und Anlagen.
SPIE.org: SPIE ist die “International Society for Optical Engineering”. SPIE veranstaltet eine Vielzahl von Treffen und Symposien sowie regelmäßige Konferenzen und Ausstellungen, unter anderem die Photonics West und gibt eine Reihe von Fachmagazinen und Fachbüchern heraus.













