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"Leben macht Kunst"

21.06.201315:43 UhrKunst & Kultur
Bild: "Leben macht Kunst"

(openPR) Kunst erzählt Geschichten. Die spannendsten Geschichten sind oft die des Lebens, und wer könnte diese besser erzählen als diejenigen, die sie erlebt haben. Der Verein Erzählstation hat sich in den letzten Wochen und Monaten auf die Suche nach genau diesen Geschichten gemacht. In langen und intensiven Gesprächen mit den teilnehmenden Senioren haben die drei Organisatorinnen einen Aspekt der überaus interessanten Biografien künstlerisch bearbeitet. Das Ergebnis sind ganz unterschiedliche Kunstwerke, die kurze aber auch längere Abschnitte aus dem Leben der Senioren beleuchten.



So zum Beispiel Frau Sons (geb. 1927), die nach einem über aus interessanten Künstlerleben heute in der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm wieder an ihrem Geburtsort in Charlottenburg lebt. Sie hat die Kunst ihr langes Leben stets begleitet. Von der Zeit, wo ihre Mutter sie wohl behütet wie ein Püppchen kleidete und mit ihr im Garten sang, ihrer musikalischen Ausbildung - aber auch in den schweren Zeiten der NS-Herrschaft und deren Konsequenzen für den persönlichen Lebenslauf. Hat sie durch ihre Musik einen Weg gefunden, der sie bis zu an das Kassler Staatstheater führte, um dort erfüllte Jahre zu erleben. Als dann die Gesangstimme ihren Dienst versagte, war dies für sie jedoch kein Grund zu verzagen, sondern es war die Zeit für ihren zweiten Herzenswunsch gekommen. Trotz überschrittener Altersgrenze legte sie die Prüfung zur Lehrerin ab und unterrichtete bis zu Ihrer Rente mit Stolz und Freude. Dann kam der Ursprung, die Kunst mit der Gründung des „Freundeskreises der Komischen Oper“ und der Schreibgruppe „Die Dichter Pflänzchen“ wieder als Lebensmittelpunkt in ihr Leben zurück, eine Tätigkeit, die sie bis heute begleitet. Jetzt hat sie die Stationen ihres Lebens mit Unterstützung durch die Gesprächspartnerin von Erzählstation zusammengefasst und bei der Abschlusspräsentation aller Ergebnisse des Pilotprojektes am 16. Juni 2013 im Nachbarschaftshaus am Lietzensee in einer berührenden Performance vorgetragen.

Hoch interessante Fotografien, Installationen, Kunsthandwerk und auch Audiodokumente sind entstanden und zeigen „Leben macht Kunst“. Sie lassen die Generation von heute an gelebter Geschichte der Älteren auf ganz unterschiedliche Art und Weise teilhaben.

In diesem Projekt kam ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von Erzählstation e.V. zum Tragen: In Kooperation mit der Residenz Pro Seniore, sollte herausgefunden werden, wie eine intellektuelle Betreuung älterer Menschen in Zukunft aussehen kann.
Alle beteiligten Senioren sind sich einig, dass es neben der unabdingbaren praktischen Unterstützung im Alltag einer intellektuellen Auseinandersetzung, eines persönlichen Austausches und einer wertschätzenden Begegnung mit anderen bedarf, wenn es darum geht, der Vereinsamung älterer Menschen entgegenzuwirken.
„Wenn ich mich nicht mehr zu den Orten der Kultur begeben kann, sollte die Kunst zu mit kommen können.“
Durch das Erzählen ihrer Lebensgeschichte und der Präsentation der entstandenen Werke treten die Teilhemer in den Dialog mit ihrer Außenwelt.

Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft ohne Frage vor große Herausforderungen. Im Jahr 2050 werden doppelt so viele ältere Menschen wie jüngere in Deutschland leben. Bereits heute gibt es eine Vielzahl von Menschen, die ihre Wohnung aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen kaum noch verlassen können.

Erzählstation e.V. steht für ein zukunftsweisendes Betreuungskonzept für ältere Menschen und geht davon aus, dass es unmöglich ist, einem Menschen gerecht zu werden, wenn er nur in seinem momentanen Zustand der Bedürftigkeit betrachtet wird.
Das Leitbild ist die Anerkennung des Alters als wertvolle und wichtige Lebensphase.

Erzählstation e.V. ist ein mobiler Kunst-Betreuungsdienst, der zu den Projektteilnehmern nach Hause kommt und sich vor allem auf die Biografiearbeit und eine künstlerische Umsetzung des Erzählten konzentriert. Dies geschieht nach Qualifikation der Betreuer über das Gestalten eines Fotobuches, das Formen einer Skulptur oder die Durchführung einer Schreibwerkstatt.

Erzählstation e.V. versucht mit seinem neuen Konzept die Individualität eines jeden
Einzelnen zu stärken, eine Vision von Selbstbestimmtheit im Alter zu entwerfen und diese in ein praktikables mobiles Betreuungssystem zu übertragen, das für alte Menschen eine Alternative zu bisherigen Betreuungsangeboten bietet.

Herausragendes Merkmal ist die Kombination von Kunst und sozialem Engagement.

Um das Projekt fortzusetzen werden zukünftig weitere Kooperationspartner und Spenden benötigt:

Projekt Erzählstation Kto Nr.: 30 20 86 107
Postbank Berlin BLZ: 100 100 10

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