(openPR) Am 12. Juli 2013 um18.30 Uhr lädt die GALERIE Supper zu einer Lesung mit dem Erfolgsautor Patrick Roth, der sein neues Buch „Die amerikanische Fahrt, Stories eines Filmbesessenen“ vorstellen wird. Die Besucher erwartet eine spannende Verbindung zwischen der aktuellen Ausstellung „Traumwelten“, in der Fotografien von Gregory Crewdson , Malereien und Skulpturen von Andreas Wachter und ein Video von Lee Lee Nam gezeigt werden, und der Prosa von Roth, in der Träume ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. So äußert er über seine Heimatstadt Karlsruhe:
"Wenn Sie Einblick in meine Träume hätten, wäre zu sehen, wie gut sich Karlsruhe und Los Angeles, wie sehr sich beiderlei Heimat miteinander verträgt... So kann der Traum zusammenführen, das Unbewusste kennt nicht Zeit, nicht Trennung durch den Raum, wie wir sie bei Bewusstsein kennen."
Patrick Roths neues Buch zeugt von seiner Begeisterung für das Kino und dokumentiert das Finden seines Wegs als Schriftsteller. Immer wieder rufen seine Geschichten "Movie-Moments" hervor, die von Bildpoeten wie John Ford, Orson Welles oder David Lynch inspiriert sind. Im Buch schildert Roth auch seine eigenen Anfänge in Hollywood. Um sich ein Stück Zuhause in der Fremde zu schaffen, sprach er seine Lieblingsautoren auf Tonband und führte sich diese selbst gemachten Hörbücher während langer Autofahrten zu Gemüte.
Patrick Roth wurde am 25. Juni 1953 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Nach dem Abitur widmete er sich in den Pariser Kinos einem intensiven privaten Filmstudium. Ab 1974 studierte er Anglistik, Germanistik und Romanistik an der Universität Freiburg. 1975 kam er – ausgestattet mit einem Stipendium – nach Los Angeles, wo er in den Folgejahren Short Stories, Drehbücher und Filme realisierte. Der literarische Durchbruch gelang ihm mit dem erstem Teil seiner Christus-Trilogie „Riverside“, der 1991 im Suhrkamp Verlag erschien und mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Der Roman „Die Nacht der Zeitlosen“ erklomm im Jahr 2001 die Bestenlisten und erntete Lob in allen Feuilletons wie auch im „Literarischen Quartett“. Weitere Auszeichnungen folgten. 2012 lehrte Roth im Rahmen der Heidelberger Poetikdozentur und lebt heute auch wieder in Deutschland.













