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Pricing Strategien deutscher Tageszeitungen in Print und Digital

19.06.201316:38 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Pricing Strategien deutscher Tageszeitungen in Print und Digital
Pricingstrategien deutsche Tageszeitungen in wichtigen digitalen Kiosken
Pricingstrategien deutsche Tageszeitungen in wichtigen digitalen Kiosken

(openPR) Hamburg, 20. Juni 2013 – Im März (Handelsblatt) und April (alle übrigen) erhöhten die wichtigen überregionalen deutschsprachigen Tageszeitungen ihre Copy-Preise. Im Gleichschritt ging es um jeweils 10 Cent nach oben. Wie aber sieht die Preisgestaltung für die Digitalausgaben aus?
Die optische Aufbereitung (vgl. Folgeseite) macht es deutlich: Die Preis-Strategie für digitale Produkte ist von Zeitung zu Zeitung äußerst unterschiedlich. Und nicht nur das. Auch die Preisgestaltung der verschiedenen Digitalausgaben ein und derselben Zeitung ist erstaunlich uneinheitlich. So bezahlt der Nutzer der iPad-App der Welt pro Tag gerade einmal ein Drittel des Preises der Welt-Ausgabe für das Lesegerät Kindle. Und beide Digitalausgaben sind wesentlich günstiger als die gedruckte Ausgabe. Bei der Süddeutschen Zeitung wiederum wird die iPad-App teurer positioniert als die Kindle-Version. Auch das Handelsblatt macht die tägliche Nutzung der Handelsblatt live-App mehr als 10% teurer als die Einzelausgabe für den Kindle oder das über iKiosk erhältliche E-Paper. Die FAZ hält es wieder genau umgekehrt. Während bei der FAZ die Kindle-Ausgabe fast den gleichen Preis wie das Papier-Produkt hat, kommen iPad-Nutzer 20% günstiger davon.
Bis zur Preiserhöhung zahlte der Kindle-Nutzer für seine digitale FAZ übrigens noch genau so viel, wie für die Papier-Ausgabe. Die Preiserhöhung im April aber hat die Zeitung nicht auf die digitalen Produkte übertragen. Genau so wenig, wie die Wettbewerber. Mit nur einer Ausnahme: das Handelsblatt hat im Zuge der Preiserhöhung auch die Preise der Digitalprodukte angehoben – sogar stärker als die Printpreise.
Bemerkenswert die Preis-Strategie bei Springer: die iPad-App der Welt erhält der Leser 75% günstiger als die Papier-Ausgabe und auch alle anderen Digital-Ausgaben sind deutlich billiger zu haben als das gedruckte Produkt. Wie auch im BILDplus-Pricing oder bei den sehr stark incentivierten Aboangeboten für die digitale Welt zeigt sich hier, dass der Paid Content-Vorreiter bereit ist, die Umstellung des Lesers auf digitale Medien mit massiven Anreizen zu motivieren.
Im Rahmen der Gesamtuntersuchung fanden sich sowohl weitere Beispiele mit massiven Digitalrabatten als auch eine Zeitung, die ihre Digitalausgabe höher bepreist als die gedruckte Variante.
Die vollständige Analyse mit weiteren Tageszeitungen erscheint am 5. Juli in
pv digest #7/2013. Jetzt anfordern unter www.pv-digest.de.

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