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Spannende Diskussionen rund um ESUG und Sanierungsgutachten

17.06.201317:15 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
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Diskussion der Teilnehmer
Diskussion der Teilnehmer

(openPR) Spannende Diskussionen rund um ESUG und Sanierungsgutachten
ipc Management verzeichnet eine gelungene Veranstaltung für freiberufliche Interim Manager

Am vergangenen Freitag lud die ipc Management GmbH unter Leitung von Alfred Rehwald zu einer Veranstaltung zu den Themen "Sanierung unter dem neuen ESUG" und "Sanierungsgutachten nach IDW S 6 n.F." ein. Rund zehn freiberufliche Interim Manager und zwei Senior Manager der PricewaterhouseCoopers AG (PwC) fanden sich im Landhotel Hessenpark ein, um ihre Sanierungserfahrungen im Bezug auf das ESUG auszutauschen.



Über die Praxistauglichkeit der Eigenverwaltung herrschte dabei weitestgehend Einigkeit: Eine Sanierung in Eigenverwaltung ohne Schutzschirmverfahren ist aufgrund des BGH-Urteils vom 07.02.2013 mit Unsicherheit behaftet. Die Begründung von Masseverbindlichkeiten ist möglich, aber die Rechtsprechung uneinheitlich und die Urteilsbegründung erzeugt zusätzlich Verunsicherung. Klarer ist hier das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO. Damit die Sanierung unter ESUG und mit Schutzschirmverfahren erfolgversprechend ist, müssen wiederum eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Das machte vor allem der Erfahrungsbericht der beiden PwC-Senior Manager Oliver Gantzert und Stefan Schwertel deutlich. Die Vorbereitung ist entscheidend: Alle wichtigen Mitspieler, insbesondere Banken und das zuständige Insolvenzgericht, sowie wichtige Kunden und Lieferanten sollten bereits sehr frühzeitig informiert und das weitere Vorgehen mit ihnen abgestimmt werden. Frühzeitig heißt ausreichend lange vor der Eröffnung des Verfahrens. Außerdem muss das Geschäftsmodell des Unternehmens weiterhin tragfähig, und die Finanzierung des Schutzschirmverfahrens abgesichert sein. So kann dann auch die Lieferkette stabil und das Schlüsselpersonal gehalten werden. Denn nur unter diesen Voraussetzungen gewähren die Banken oftmals einen unechten Massekredit. Wie so oft ist also glaubhafte und transparente Kommunikation eines der entscheidenden Erfolgskriterien.

Auch die Erstellung von Sanierungsgutachten nach IDW S 6 (n. F.) war Diskussionsgegenstand der Veranstaltung. Dabei haben sich einige handfeste Tipps und Ratschläge für die Praxis herauskristallisiert: Es lohnt sich dem detaillierten Sanierungsgutachten zielgruppenorientierte Kurzfassungen (z.B. als „At a glance“ (ca. 2-3 Seiten) und als „Executive Summary“ (ca. 20-30 Seiten) voranzustellen. Die wichtigen Entscheider benötigen diese Zusammenfassungen, um schnell und effizient agieren zu können, denn ein umfangreiches Sanierungsgutachten kann nicht in Eile vollumfänglich nachvollzogen werden. Die Detailtiefe ist aber dennoch notwendig, um ein objektives Fazit ziehen zu können. Für externe Gutachter kann es zudem äußerst hilfreich sein, zusätzliche Markt-Expertise einzuholen (bei PwC beispielsweise durch ihre Industrie-Experten) oder auch Lieferanten- und Kundeninterviews durchzuführen, um die eigentlichen Beziehungen der Stakeholder zum Unternehmen beurteilen zu können.

Insgesamt hat die Veranstaltung gezeigt, wie wichtig Diskussion und praktischer Erfahrungsaustausch mit anderen freiberuflichen Interim Managern sind. Die ipc Management GmbH konnte sich an dieser Stelle als starker, potenzieller Partner für kurzfristige Projektunterstützung der PricewaterhouseCoopers AG im Rahmen von Sanierungen und Restrukturierungen anbieten.

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