(openPR) Obwohl Schwitzen eine lebenswichtige Funktion des Körpers darstellt, leiden einige Menschen sehr darunter. Bei ihnen machen sich nicht nur in den warmen Monaten unangenehme Flecken auf der Kleidung bemerkbar – ihr Organismus sondert dauerhaft zu viel Flüssigkeit ab. „Wenn Betroffene mehr als 100 mg Flüssigkeit innerhalb von fünf Minuten produzieren, sprechen wir von krankhaftem Schwitzen, auch Hyperhidrose genannt“, erklärt Dr. Christian Schmitz, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Pure-Aesthetics Praxis in Köln. „Durch das Krankheitsbild, das an Händen, Füßen oder Achseln auftritt, schränkt sich das Leben von Patienten stark ein. Viele schämen sich und vermeiden beispielsweise soziale Kontakte.“ Da Deodorants zumeist wirkungslos bleiben, helfen – abhängig von der Körperregion – oftmals nur noch Laserbehandlungen oder Botox, um Schweiß produzierende Drüsen zu veröden und auszuschalten.
Überproduktion nervlich bedingt
Schwitzen stellt einen effektiven Mechanismus des Körpers dar, überschüssige Wärme durch sogenannte ekkrine Drüsen abzugeben. „Durch den Botenstoff Acetylcholin angeregt, geben bestimmte Nerven den Befehl zum Schwitzen. Dieser Ablauf lässt sich nicht bewusst steuern“, weiß Dr. Schmitz. „Während der Organismus im gesunden Zustand optimale Kühlung erhält, produziert er in krankhaften Fällen unabhängig von Wärme oder Kälte unkontrollierbar viel Sekret.“ Betroffene klagen dann über regelmäßige Schwitzanfälle, die völlig unvermittelt tagsüber auftreten, in der Nacht jedoch ausbleiben. Dauerhaft feuchte Haut führt jedoch nicht nur zu Schamgefühl, Patienten leiden auch unter Begleiterscheinungen wie Fußpilz, schmerzhafter Hornhautaufweichung oder Warzen.
Hilfe durch Laserbehandlung
Viele Menschen, die unter Hyperhidrose leiden, versuchen durch Deodorants mit hoher Konzentration an Aluminiumsalzen oder aber spezielle Stromtherapien ihre Schweißdrüsen zu bändigen. In den meisten Fällen bleibt danach jedoch eine sehr gereizte Haut zurück. „Um diese sensiblen Reaktionen zu umgehen, eignet sich bei Händen, Füßen und Achseln eine Botoxbehandlung, die hyperaktive Nervenenden lahmlegt“, erklärt Dr. Schmitz. Nachteil: In der Regel muss diese Therapie alle vier bis sechs Monate wiederholt werden, ist schmerzhaft und geht mit hohen Kosten einher. Im Bereich der Achsel gibt es daher eine dauerhafte und elegantere Lösung. „Hier kommt eine Behandlung mit dem SlimLipo-Laser zum Einsatz. Unter örtlicher Betäubung führen wir dazu eine Laserfaser unter die Haut ein und veröden das betroffene Gewebe mit einer dualen Wellenlänge von 924 und 975 Nanometern“, sagt der Experte. „Danach transportiert der Körper die nun funktionsunfähigen Zellen selbstständig ab, sodass nur noch eine geringe Anzahl an Drüsen zur Temperaturregulierung zurückbleibt.“ 20 bis 30 Minuten nach der Anti-Schwitz-Therapie können Patienten ihren alltäglichen Tätigkeiten wieder nachgehen und produzieren nun Schweiß in ganz normalem Maß.









