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Ozeane in Not

07.06.201315:36 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Ozeane in Not

(openPR) Herne, 07.06.2013 Die Meere der Welt sind in den vergangenen Jahrzehnten durch die Einflussnahme des Menschen arg in Mitleidenschaft gezogen worden und mit jedem Tag wächst der Druck auf das sensible Ökosystem weiter an. Die Vereinten Nationen (UN) haben daher den 8. Juni zum „Welttag der Meere“ ausgerufen, um ein größeres Interesse für die verschiedenen Belange rund um die Ozeane zu wecken.



Es gibt derzeit viele Herausforderungen zu bestehen, um die gesunde Vielfalt der Meere auch für folgende Generationen zu bewahren beziehungsweise wiederherzustellen. So ist zum Beispiel die globale Überfischung und die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) Europas in aller Munde. Weltweit gelten etwa 2/3 der Fischbestände und europaweit knapp 90% der Bestände als überfischt. Die Arbeiten an der neuen europäischen Fischereireform wurden immer wieder behindert und torpediert von Nationen wie beispielsweise Frankreich, Portugal oder Spanien. Ihnen ist offensichtlich ein kurzzeitiges Profitdenken wichtiger als langfristige Erträge. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Reform letztendlich nicht so durchgreifend ausgefallen ist, wie sie sein müsste, um eine wirkliche Wende in der Fischereimisere herbeizuführen.
„Die Überfischung ist jedoch nur ein Teil des gesamten Problems“ berichtet Sascha Regmann von der Meeresschutzorganisation „Project Blue Sea“. „Wir wissen, dass die Ozeane überlebenswichtig für die Menschheit sind, da sie beispielsweise unseren Sauerstoff zum Atmen produzieren oder eine wichtige Ernährungsquelle darstellen. Daher ist es für mich nicht nachzuvollziehen, wie achtlos mit den kostbaren Ressourcen der Meere umgegangen wird und wie gleichgültig vielen Menschen dieser Umstand zu sein scheint.“

Tatsächlich bekommen viele Menschen die Verbrechen, welche an den Meeren begangen werden oft nicht mit, da sich die meisten Aktivitäten weit draußen auf hoher See oder tief unten auf dem Meeresboden abspielen. So ist beispielsweise die Tiefsee mit all ihren Facetten und wunderbaren Lebewesen noch nicht ausreichend erforscht, ihre Rohstoffe werden aber schon über alle Maßen ausgebeutet. Auch bekommt kaum jemand mit, wie die Versauerung der Meere durch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre voranschreitet. Des Weiteren ist der Öffentlichkeit wenig bekannt, welch unüberschaubare Folgewirkungen die akustische Verschmutzung der Meere durch einen enorm angestiegenen Schiffsverkehr oder durch die zunehmenden Öl- und Gasförderanlagen sowie durch die immense Lautstärke bei Rammarbeiten von Offshore-Windparks haben.

Die großflächige Verschmutzung vieler Küstenabschnitte ist derzeit das augenscheinlichste Beispiel dafür, in welch kritischem Zustand sich die Meere befinden. Über sechs Millionen Tonnen Müll gelangen alljährlich neu in die Gewässer. Man muss sich hierbei auch vergegenwärtigen, dass sich lediglich 15% des Gesamtmülls an den Stränden und Küsten befinden. Weitere 15% schwimmen an der Wasseroberfläche oder darunter und 70% des Mülls befindet sich abgesunken auf dem Meeresboden.

Insbesondere der Plastikmüll stellt für viele Meeresbewohner eine Gefahr dar. Zahllose Delfine, Wale, Meeresschildkröten oder Fische verheddern sich in aufgegebenen oder abgerissenen Netzen und sterben einen qualvollen Tod. Viele Seevögel füttern ihren Nachwuchs mit Plastikteilen, da sie diese im Wasser mit Nahrung verwechselt haben. Letztendlich hat die Meeresverschmutzung auch für uns Menschen direkte Folgen, da der Weg des Mülls über die Nahrungskette zu uns zurückführt.
“Ein Jeder hat die Möglichkeit etwas zum Schutz der Meere beizutragen. Dies beginnt bei einem bewussten Einkaufverhalten und endet bei der Beteiligung an aktiven Schutzmaßnahmen. Wichtig ist jedoch, dass man mit seinem Engagement für die Ozeane anfängt. Und zwar jetzt“, so Regmann.

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