(openPR) Düsseldorf, 14. Dezember 2005 - ConsultingStar.com. Bei den deutschen Headhuntern herrscht Weihnachtsstimmung. Im zu Ende gehenden Jahr war der Service der diskreten Dienstleister wieder fast so stark gefragt wie in den verrückten Neunzigern, als der Begriff War For Talent die Runde machte. Zwar haben die meisten Berater noch keine Endabrechnung erstellt, sie können jedoch bereits ziemlich genau sagen, wie ihr Geschäft in diesem Jahr gelaufen ist. Die entsprechenden Prognosen hat der Düsseldorfer Branchendienst ConsultingStar.com , gesammelt - in Zusammenarbeit mit dem Manager Magazin, Hamburg. Demnach kletterten die Umsätze der Marktführer im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 16 Prozent.
Die Tabelle mit den aktuellen Umsatzzahlen der Top Ten im deutschen Headhunting Business finden Sie unter folgendem Link:
http://www.consultingstar.com/news.php?id=42
Spitzenreiter Egon Zehnder verzeichnete mit sieben Prozent Plus allerdings nur ein vergleichsweise bescheidenes Wachstum, und die Nummer zwei der Branche, Heidrick & Struggles, wird voraussichtlich sogar ein Umsatzminus hinnehmen müssen. Grund: Einige der erfahrensten Consultants haben in den vergangenen Monaten die Firma verlassen, darunter der bekannte Frankfurter Headhunter Jürgen B. Mülder. „Das Ergebnis würde besser aussehen, wenn wir jene Aufträge hinzurechneten, die Heidrick & Struggles von deutschen Klienten erhält, aber im Ausland fakturiert“, so Tiemo Kracht, Deutschland-Geschäftsführer des US-Unternehmens. Der Hinweis betrifft insbesondere Aufträge zur Suche von Investmentbankern und anderen Spezialisten am Finanzplatz London.
Nach Ansicht des Münchner Headhunters Christoph Zeiss, Vorstandsmitglied und Partner bei der Firma Hofmann & Heads! AG & Co., lässt die positive Geschäftsentwicklung im Spitzensegment der Personalberater nicht zwangsläufig auf einen konjunkturellen Aufschwung schließen. „Hier spiegelt sich eher die wachsende Unsicherheit in den Führungsetagen der internationalen Wirtschaft wider“, sagt der Berater. Das Stellenbesetzungskarussell dreht sich immer schneller: „Heute bleibt ein Topmanager durchschnittlich siebeneinhalb Jahre auf seinem Sessel“, so Zeiss. Früher seien es fast zehn Jahre gewesen.








