(openPR) Nachfrage nach Disponenten mit Erfahrung in den Bereichen Engineering, Medical, Technical und Office weiterhin auf hohem Niveau. ONRECO-Umfrage zeigt: Gute Kandidaten wollen gefunden werden, da sie sich selten aus einer festen Anstellung heraus bewerben.
„Die Konsolidierung der Zeitarbeitsbranche fordert ihren Tribut. Vor allem sehr stark auf Hilfskräfte angewiesene Personaldienstleister leiden unter den neuen Branchenzuschlagsregelungen und der daraus resultierenden verschärften Konkurrenzsituation“, erklärt Bastian Dahm, Geschäftsführer der Personalberatung ONRECO. Für den Unternehmer, der sich auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften für die Zeitarbeitsbranche spezialisiert hat, zählen vor allem interne Mitarbeiter, die über keinerlei Erfahrung in der Vermittlung und Überlassung von spezialisierten Fachkräften verfügen, zu den Verlierern dieser Entwicklung. „In den Anforderungen, die Personaldienstleister an ihr internes Personal stellen, spiegelt sich natürlich die Nachfrage der Kundenbetriebe wider. Die richtige Ansprache von beispielsweise Ärzten oder Ingenieuren erfordert, neben der Kenntnis des entsprechenden Fachvokabulars, vor allem einen tiefer gehenden inhaltlichen Einblick, über den längst nicht jeder Personaldisponent verfügt“, unterstreicht Dahm.
Umfrage zeigt: Auf der Suche nach spezialisierten Personaldisponenten führt die klassische Stellenanzeige selten zum Ziel
„Die Nachfrage nach thematisch spezialisierten Personaldisponenten bleibt seitens der Zeitarbeitgeber, unabhängig von der aktuellen Branchenentwicklung, stabil“, erklärt Dahm. Die Suche nach diesen Mitarbeitern gestaltet sich häufig schwierig, da sie sich oftmals noch in einer Festanstellung befinden. Eine ONRECO-Befragung unter rund 2.000 fest angestellten Personaldisponenten deckt auf, dass knapp 85 % von ihnen nicht auf eine klassische Stellenanzeige reagieren würden. Selbst dann nicht, wenn sie sich grundsätzlich einen Arbeitsplatzwechsel vorstellen können. „Sich trotz sicherer Anstellung auf die Stellenanzeige eines anderen Personaldienstleisters zu bewerben, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen in das entsprechende Unternehmen. Nur einer von zehn befragten Kandidaten würde dieses Vertrauen aufbringen und wechseln“, macht der ONRECO-Geschäftsführer deutlich.
Gute Mitarbeiter wollen gefunden und überzeugt werden
Headhunting ist als ausgelagerter Teil des Recruiting-Prozesses für die meisten Arbeitgeber heute selbstverständlich. „In der Regel sind diejenigen Kandidaten am besten für eine Vakanz geeignet, die gar nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen. Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade Personaldisponenten am liebsten direkt auf eine möglicherweise passende Stelle angesprochen werden möchten. So können sie sich individuell über die angebotene Position und den potenziellen neuen Arbeitgeber informieren. Die direkte Ansprache bietet insbesondere kleineren Personal-dienstleistern ohne Hochglanzbroschüre und ausgefeilte Webseite die Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber bei den Kandidaten zu positionieren“, fasst Dahm zusammen.










