(openPR) Die Operation des Grauen Stars hilft, Unfällen und Stürze bei älteren Menschen vorzubeugen. Künstliche Linsen sorgen für eine bessere Sehfähigkeit und reduzieren das Risiko von Knochenbrüchen infolgedessen erheblich.
Siegen, 03.06.2013. Ältere Menschen fallen häufiger als junge Menschen. Für sie stellen Stürze das höchste Unfallrisiko dar. Die Folgen sind oftmals Verletzungen oder gar Knochenbrüche, die mit Bettlägerigkeit und eingeschränkter Mobilität einhergehen. Untersuchungen belegen, dass circa 30 Prozent der über 65-jährigen, selbständig lebenden Personen mindestens einmal pro Jahr stürzen. Bundesweit waren 2010 laut Statistiken knapp 100.000 Hüftfrakturen durch Stürze zu verzeichnen. Verschiedene Faktoren sind die Ursache dafür. Neben Gleichgewichtsstörungen ist vor allem ein zunehmend schlechteres Sehvermögen dafür verantwortlich, dass ältere Menschen Hindernisse nicht rechtzeitig erkennen und darüber stolpern. Im Straßenverkehr lauern besondere Risiken, da Gefahrenquellen wie nahende Autos oder Bordsteinkanten übersehen werden.
Stolperfallen beseitigen
Unter einer Katarakt, auch als Grauer Star bekannt, leiden vor allem ältere Menschen; allein in Deutschland etwa 10 Millionen. Symptome dafür sind verschwommenes, unscharfes Sehen und hohe Lichtempfindlichkeit. Gemeinhin kann der Betroffene das mit einer Operation korrigieren lassen, in dem er sich neue Linsen einsetzen lässt. 650.000 Behandlungen finden jährlich in Deutschland statt.
Neueste Studien belegen, dass die Operation des Grauen Stars die Gefahr von Stürzen erheblich mindern kann. Bei 1,1 Millionen Senioren sank die Zahl der Oberschenkelhalsbrüche um 16 Prozent, bei starken Trübungen sogar um 23 Prozent. Aufgrund dessen empfiehlt die deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) auch sehr alten Menschen, nicht auf die Operation zu verzichten und durch sie eine neue Lebensqualität zu erfahren.
Das Belenus Augenzentrum in Siegen hat sich auf die Behandlung des Grauen Stars spezialisiert und bietet eine umfangreiche Untersuchung und Beratung für Katarakt-Patienten an. Dr. med. Hendrik Fuchs, leitender Arzt des Augenzentrums: „Medikamente können den Grauen Star weder aufhalten noch heilen. Daher ist die Kataraktoperation die einzige Therapiemöglichkeit zur dauernden Verbesserung des Sehens.“ Der kleine operative Eingriff wird überwiegend ambulant durchgeführt und ist auch für Herzpatienten möglich, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Die Erfolgsquote ist hoch: Mit der Implantation einer künstlichen Intraokularlinse erlangen über 90 Prozent der Behandelten eine deutlich verbesserte Sicht.
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