(openPR) Unternehmer Clemens Strobl übernimmt das Weingut Franz Anton Mayer und rüstet die Marke für die Zukunft
Königsbrunn am Wagram. Er war der Kopf des bereits 1896 gegründeten Weingutes und er liebte es seine Weinideen Wirklichkeit werden zu lassen. Franz Anton Mayer ist kürzlich, nach langer, schwerer Krankheit, 37-jährig verstorben. Nun werden die Marke und das vielfach ausgezeichnete Weingut vom Unternehmer Clemens Strobl übernommen sowie punkto Vertrieb und Marketing neu positioniert und auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft vorbereitet.
Franz Anton Mayer hat sich nichts mehr gewünscht, als dass seine Weine genossen und ob ihrer Qualität geschätzt werden. Clemens Strobl nimmt sich nun dieser Verantwortung an. Er übernimmt die gesamte Weinkellerei, die noch von Franz Anton Mayer gebaut und mit modernster Kellertechnik ausgestattet wurde. Aus diesem Grund produziert Strobl ab sofort mit dem Team seiner Feuersbrunner Weinmanufaktur rund um Kellermeister Gerald Schneider (42) auch alle Weine seines bereits bestehenden Weinbaubetriebs am Wagram in dieser neuen Kellerei.
„Für uns geht damit wirklich ein großer Wunsch in Erfüllung. Mit dieser Übernahme ist der Erhalt und dauerhafte Fortbestand unseres Traditionsbetriebes langfristig abgesichert und das materielle aber auch geistige Erbe meines Mannes bleibt erhalten“, freut sich Witwe Kathrin Mayer-Schwab.
Auch ein Teil der 18 ha Rebflächen wird übernommen. Produziert werden ein Grüner Veltliner, als klassischer und sortentypischer Vertreter der Region, ein Gelber Muskateller und als Premiumprodukt der Top-Lagenwein „GV Hochrain – Tribute to Franz Anton Mayer“. Um auf die Rahmenbedingungen am Markt bzw. die Nachfrage reagieren zu können, ist auch angedacht, künftig weitere Weingärten zu pachten sowie Trauben zuzukaufen.
Das unterscheidet das Weingut Franz Anton Mayer auch von der Boutique-Winery von Clemens Strobl in Feuersbrunn, wo man ausschließlich auf den eigenen 13 ha Rebflächen arbeitet, keine Trauben zukauft, da und dort auch mit kleineren Mengen experimentiert und ganz spezielle Segmente bedient. Insgesamt produziert die Weinmanufaktur Clemens Strobl zurzeit rund 70.000 Flaschen pro Jahr. Zukünftig will man in Feuersbrunn zudem auch noch naturnäher und nachhaltiger arbeiten. Weitestgehend im Sinne einer bio-dynamischen Herangehensweise, ohne allerdings eine Zertifizierung als Marketinginstrument einzusetzen oder vollends einen allzu dogmatischen oder fundamentalistischen „Raw“-Gedanken zu verfolgen. „Für uns ist nicht das Aufgreifen eines kurzfristigen Trends das Ziel, sondern die Rücksichtnahme auf die Natur und die natürlichen Gegebenheiten vor Ort. Beides als fixer Bestandteil unserer Produktionsethik und Qualitätsphilosophie. Orange-Weine und ähnliche Modeerscheinungen wird es daher in unserem Betrieb nicht geben“, betont Kellermeister Gerald Schneider.
Mit der Übernahme der Kellerei in Königsbrunn endet für die Weinmanufaktur Clemens Strobl auch die Kooperation mit dem Feuersbrunner Winzer Anton Bauer. Eingeleitet wurde dieser Schritt schon Anfang des Jahres mit dem Eintritt von Gerald Schneider als Kellermeister. Schneider, zuvor jahrelang bei Top-Winzer Fred Loimer als Kellermeister für die Vinifikation verantwortlich, leitet nun die Produktion beider Betriebe von Unternehmer Clemens Strobl. Michael Fellöcker (43) fungiert weiterhin als Geschäftsführer und konzentriert sich in erster Linie auf Sales und Export.
Mit der Marke Franz Anton Mayer hat Clemens Strobl Großes vor. „Wir wollen diese Traditionsmarke und die dahinter stehende Wein-Philosophie auf die nächste Stufe heben, mit dem klaren Ziel einer möglichst breiten Vertriebsstruktur, einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis im Einstiegs- und Mittelpreissegment und einer starken Internationalisierung“, erklärt der Multi-Unternehmer.
Zu diesem Zweck wurde das Corporate Design der Marke einem umfassenden Relaunch unterzogen, allerdings mit dem klaren Ziel der Bewahrung der traditionellen Werte und der Stärkung des Markenkerns im Sinne von Franz Anton Mayer! Die Weichen für diese Veränderung werden aktuell bereits gestellt. Das adaptierte Facing wurde auf der diesjährigen London Wine Fair den internationalen Einkäufern schon präsentiert und der Jahrgang 2013 kommt dann im neuen Erscheinungsbild auf den Markt. Ab dem 2013er-Jahrgang wird auch der Ab-Hof-Verkauf wieder stark forciert. Dieser wird in weiterer Folge allerdings nicht mehr in Königsbrunn, sondern in den soeben fertiggestellten Repräsentationsräumlichkeiten in der Feuersbrunner Kellergasse abgewickelt.
Über die Details der Übernahme wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
Königsbrunn am Wagram, am 31. Mai 2013
Fotos: ms. foto.group
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