(openPR) Erfolgreiche Familienmanagerin zu sein bedeutet mehr als allen Rollen gerecht zu werden. Der Spagat zwischen Familie und Beruf will mit System gelebt sein, um sich nicht darin aufzureiben. Denn das eigene Wohl ist schnell vergessen, wenn der Tag schon vor der Arbeit so einiges bereit hält. Oft agiert frau bereits am frühen Morgen als nebenberuflicher Frühstücksdienst, Waschfrau, Farb- und Stilberaterin, Krankenschwester, Streitschlichterin, Pädagogin, Organisatorin, Motivatorin und Hüterin der Zeit. Nach dem Arbeitstag warten dann noch ehrenamtliche Tätigkeiten als Einkäuferin, Putzfrau, Köchin, Lernhelferin, Seelentrösterin, Altenpflegerin, Coach und Gespielin. Es lebe das Multitasking. Doch wo bleibt das Ich?
Gerade für Frauen ist der Wiedereinstieg ins Berufsleben und der Berufsalltag als solches oft mit Rollenkonflikten verbunden. Und schon sind die eigenen Bedürfnisse hinten angestellt oder gar vergessen. Vorsicht! Das öffnet der Stress-Falle Tür und Tor. Der Wunsch allen anderen gerecht zu werden, in allen Rollen 100% zu geben, ihren „Mann“ zu stehen – das treibt viele Frauen über kurz oder lang in die Überforderung. Wer gelernt hat um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen, ist da schon ein Stück in richtiger Richtung unterwegs. Doch das allein reicht bei Weitem nicht aus. Vielmehr ist ein hohes Maß an Zeitplanung, Eigenorganisation und das Wissen um die eigenen Kraftquellen nötig. Es ist wichtig zu wissen, wo Energie- und Zeiträuber lauern und wie frau Ihnen Paroli bieten kann. Gleichzeitig hilft eine wertschätzende Kommunikation dabei, sich Verbündete zu schaffen und ein entspanntes Miteinander zu leben.
Die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Teamaufgabe: Für die Frau, die Familie und das gesamte Umfeld. Gottlob hält diese Auffassung auch Einzug in Politik und Arbeitswelt. Flexible Arbeitszeitmodelle und Unterstützungsangebote erleichtern Frauen den Arbeitsalltag. Und davon profitieren auch die Arbeitgeber: Die ganzheitliche Sicht auf die Dinge, emotionale Intelligenz und Empathie, Organisationstalent und Kontaktfreude, Teamfähigkeit und Motivationsmotor, Besonnenheit und flexible Problemlösung – die soziale Kompetenz der Frau punktet. Endlich. Möge die Wertschätzung dafür dort ankommen, wo sie so dringend gebraucht wird: Im Ich.


















